Die Forscher erstellten den Prototyp mithilfe einer bestimmten Technologie, bei der – je nach der zu bekämpfenden Krankheit – ein Stück eines genetischen Codes in den vor 80 Jahren entwickelten Gelbfieberimpfstoff eingefügt wird. Diese Technik wurde bereits zur Entwicklung eines experimentellen Impfstoffs gegen das Ebola-Virus eingesetzt.
„Aufgrund der Ergebnisse der Tests, die wir bereits in Zellkultur durchgeführt haben, bin ich zuversichtlich, was das Ergebnis betrifft. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das Immunsystem der getesteten Mäuse die notwendigen Antikörper produziert. Wir werden etwa zehn Tage warten müssen, um das herauszufinden“, sagt der Virloge Johan Neyts.
In wenigen Tagen werden die Forscher auch damit beginnen, die 18.500 Wirkstoffe der vorhandenen Medikamente testen, um herauszufinden, ob es einen Coronavirus-Hemmer gibt. Diese Substanzen werden aus einem Labor in Kalifornien kommen und mit der finanziellen Unterstützung der „Bill & Melinda Gates Foundation“ nach Löwen transportiert. 3.500 andere Substanzen der Löwener Organisation CD3 (Centre for Drugs Design and Discovery) werden ebenfalls getestet. Die Ergebnisse werden etwa zwei Wochen nach Erhalt der Substanzen erwartet. (belga/alno)

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