Ein seltener Fund: Schnabelwal strandet an belgischer Küste

<p>Dieser Schnappschuss des KBIN zeigt den angespülten Kadaver.</p>
Dieser Schnappschuss des KBIN zeigt den angespülten Kadaver. | Foto: KBIN

Das 2,88 Meter lange Säugetier ist nach Angaben des Königlichen Instituts für Naturwissenschaften (KBIN) unglücklich ums Leben gekommen. „Das Tier sah recht gesund aus. Es wurden auch kein Plastik oder Fischernetze in seinem Magen gefunden“, berichtet KBIN-Sprecher Kelle Moreau. Die Forscher des Königlichen Instituts für Naturwissenschaften gehen davon aus, dass das Tier sich in der Brandung an den Felsen der Küste so schwer verletzt hat, dass es wenig später ohne Fremdverschulden ums Leben kam.

Der Kadaver wurde von der Küste aus nach Gent transportiert, wo er nun an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Gent untersucht wird.

Es kommt nicht häufig vor, dass sich Schnabelwale an die belgische Küste verirren. Nach Angaben des KBIN ist zuletzt im Jahr 1972 ein Schnabelwal hierzulande gestrandet.

Normalerweise kommen die Meeressäuger in Regionen, die weit von der nächsten Küste entfernt liegen, vor. Wirklich zu Gesicht bekommt man die Tiere in den Ozeanen der Welt aber auch nicht. Sie sind nämlich Tiefseespezialisten, die 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit unter Wasser verbringen. (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment