Obdachlosenpolitik: Fehlende Abstimmung in Region Brüssel

<p>Obdachlose in der Unterführung zwischen U-Bahn und Bahnhof im Brüsseler Hauptbahnhof.</p>
Obdachlose in der Unterführung zwischen U-Bahn und Bahnhof im Brüsseler Hauptbahnhof. | Foto: belga

Außerdem seien die Aufnahme-, Notfall- und Wiedereingliederungseinrichtungen ausgelastet. Der Rechnungshof kommt zu dem Schluss, dass jede Behörde (im bestroffenen Gebiet gibt es derlei sieben) jeweils ihre eigenen Leitlinien entwickelt und es an Konsultationen von präzisen und aktuellen Informationen zwischen den verschiedenen Interessengruppen mangelt. Die Zahl der Obdachlosen in der Hauptstadt wächst weiter: von rund 1.800 im Jahr 2008 auf über 4.180 im Jahr 2018. (belga)

Kommentare

  • Bald hat Brüssel vielleicht 5000 Obdachlose, in einigen Jahren. Diese schrecklichen Bilder gibt es hier in Hannover auch, ebenfalls zunehmend. Was hilft gegen Wohnungslosigkeit, nur Wohnungen.
    Das gleiche Problem überall. Gerechnet haben alle mit einer schrumpfenden Bewölkung, jetzt haben wir kontinuierlich Zuwächse.
    Sind günstigste Unterkünfte so unrentabel? Es bleibt dabei, daß wir einen Überhang leerer Wohnungen brauchen, damit für jeden etwas dabei ist. Das bleibt die Aufgabe der Politik, dieses Leid zu lindern, erst dann können die Hilfsorganisationen einen Übergang stiften. Die Straße ist kein Wohnort. In einer christlichen Gesellschaft ist Fatalismus fehl am Platz.

Kommentar verfassen

1 Comment