Walibi-Besucher müssen sich gedulden: Freizeitpark wartet 2020 ohne neue Attraktionen auf

<p>Der Freizeitpark Walibi hat seit Anfang November seine Pforten geschlossen.</p>
Der Freizeitpark Walibi hat seit Anfang November seine Pforten geschlossen. | Foto: belga

Dabei hatten die Parkverantwortlichen im Juni einen Investitionsplan von mehr als 100 Millionen Euro vorgelegt, der Walibi jährlich mit Neuerungen beglücken sollte. Für das kommende Jahr waren unter anderem die Umgestaltung des Western-Bereichs und der Bau einer interaktiven Wasserattraktion geplant. Doch daraus wird nun nichts. Denn der Park ist „technisch gesehen nicht bereit“, um das Angekündigte umzusetzen, gab Walibi-Pressesprecherin Marie-France Adnet gegenüber der Tageszeitung „La Meuse“ zu verstehen.

Was den genauen Grund für die Verschiebung der Arbeiten angeht, hüllte sich Marie-France Adnet in Schweigen. „Die Phasen des Investitionsplans wurden nur zur Information mitgeteilt. Man muss ihn aber als Ganzes betrachten“, äußerte sich die Walibi-Sprecherin kurz und knapp.

Wann die Attraktionen „Twist’n’Splash“ – eine Mischung zwischen Tassenkarussell und Wasserspielen – und „Sky Fly“, bei der die Passagiere mit kleinen Flugzeugen in die Luft gehoben werden, getestet werden können, steht derzeit noch in den Sternen. Konkreter sieht die Situation dagegen in der „Exotic World“ aus. In dem Themenbereich wird laut Adnet im Jahr 2021 die angeblich höchste und schnellste Achterbahn Europas an den Start gehen. Nach Angaben von „La Meuse“ soll der „Roller Coster“ eine eineinhalbminütige Fahrt in 50 Metern Höhe bei einer Höchstgeschwindigkeit von 113 Kilometern pro Stunde garantieren.

Alle Arbeiten sollen übrigens zwischen 2022 und 2023 abgeschlossen werden – insofern bis dato nicht wieder (unbekannte) Komplikationen auftreten. (alno/calü)

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