Weil der St.Vither nach seinem Triumph mit seinem Hyundai i20 WRC am Sonntag vor dem Podium in Salou ein paar „Donuts“ hinlegte, muss er nun (ordentlich) blechen. Denn die Dreher, die nicht nur von den Fahrern, sondern auch den Fans geliebt werden, sind laut Artikel 20.1.3 des FIA-Rallye-Reglements verboten.
Der Automobilsport-Weltverbandes FIA brummte dem 31-jährigen Hyundai-Profi nach dessen Anhörung eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro auf – und das auch, weil Neuville ein Wiederholungstäter ist: Bereits bei der Rallye Argentinien legte der Ostbelgier ein paar „Donuts“ aufs Parkett und erhielt daraufhin einen Strafzettel. Kostenpunkt: 1.500 Euro.
Thierry Neuville muss allerdings nicht die komplette Summe zahlen – zumindest noch nicht. Denn 20.000 Euro der Strafe wurden zur Bewährung ausgesetzt und sind erst dann fällig, wenn sich der St.Vither in den nächsten zwölf Monaten erneut einen Dreher abfeuert. (calü)

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