Mawdas Tod: Menschenschmuggler in den Niederlanden verhaftet

<p>Bei der Rekonstruktion des Falles durchlebte Mwadas Vater schmerzliche Momente</p>
Bei der Rekonstruktion des Falles durchlebte Mwadas Vater schmerzliche Momente | Foto: Photo News

Eineinhalb Jahre nach dem Tod des aus dem Irak stammenden kurdischen Mädchens Mawda auf der Autobahn E42 in Nimy-Maisières bei Mons wurde ein Verdächtiger in den Niederlanden verhaftet. Das Mädchen war mit einer Kugel in den Kopf tödlich getroffen worden. Diese wurde von einer Polizeiwaffe bei der Jagd nach einem flüchtigen Fahrzeug mit mehreren Migranten an Bord abgefeuert.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Mons bestätigte die Verhaftung des Verdächtigen in den Niederlanden und das eingeleitete Auslieferungsverfahren nach Belgien. Die Person soll von einem Richter in Mons im Rahmen der laufenden Untersuchung im Zusammenhang mit der Verfolgung angehört werden.

Zwei Rekonstruktionen der Ereignisse, die zum Tod des Mädchens führten, fanden am 6. Juni und 20. September in Ghlin bei Mons statt. Der mutmaßliche Fahrer des Lieferwagens, der im April 2019 in Großbritannien verhaftet und ausgeliefert worden war, hatte an der ersten Rekonstruktion teilgenommen. (red/belga)

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