38 Zimmer, Schwimmbad und insgesamt knapp elf Hektar Land: Das Schloss aus dem Jahr 1880 hat wirklich alles zu bieten, was man (nicht) braucht.
Auffällig: Verkaukt bzw. versteigert wird das Gebäude im Namen des Finanzministeriums (FÖD Finanzen). „Wir hoffen, mindestens eine Million Euro zu bekommen. Das ist in unseren Augen ein angemessener Preis“, erklärt Ministeriumssprecher Francis Adyns. Aber warum besitzt der öffentliche Dienst eigentlich eine solche Immobilie?
Die ursprünglichen Eigentümer der Residenz, die in großen Mengen Gebrauchtwagen nach Afrika und Asien verschifft haben, wurden vor etwa zehn Jahren wegen groß angelegter Geldwäsche zu einer Buße von knapp 80 Millionen Euro verurteilt. Und da die Verbrecher das Kastell mit Schwarzgeld „ergattert“ hatten, wurde es im Zuge des Gerichtsverfahrens beschlagnahmt – und soll nun „Cash“ in die Staatskassen spülen.
Potenzielle Käufer können das Schloss am 19. und 28. November und am 7. Dezember besichtigen. Vier Tage später, also am 11. Dezember, geht dann die öffentliche Versteigerung über die Bühne. Weitere Infos gibt es hier. (calü)


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