Reynders zum Brexit-Abkommen: „Ich bin sehr glücklich“

<p>Das belgische Königspaar und Großherzog Henri besuchten am Donnerstag das Denkmal von Schengen, wo der gleichnamige Vertrag unterzeichnet worden war. In der Mitte ist Außenminister Didier Reynders zu erkennen.</p>
Das belgische Königspaar und Großherzog Henri besuchten am Donnerstag das Denkmal von Schengen, wo der gleichnamige Vertrag unterzeichnet worden war. In der Mitte ist Außenminister Didier Reynders zu erkennen. | Foto: Oswald Schröder

„Ich bin seit einigen Tagen hier in Luxemburg“, so Reynders weiter, „und war eigentlich die ganze Zeit optimistisch, dass es einen Durchbruch geben wird. Jetzt kann man nur hoffen, dass das britische Unterhaus der Einigung zustimmen wird", meinte der MR-Politiker. Er beglückwünschte ausdrücklich EU-Chefunterhändler Michel Barnier und sein ganzes Team. Man habe immer darauf gepocht, dass der EU-Binnenmarkt geschützt bleibe. Und man man habe seine Solidarität mit Irland gezeigt.

Einen kleinen Seitenhieb Richtung London konnte Reynders sich nicht verkneifen: „Die Briten haben uns immer wieder gesagt, was sie nicht wollen. Ich hoffe, jetzt sagen sie uns, was sie wollen“, so der angehende EU-Kommissar für Justiz.

Wenige Minuten, bevor das Königspaar und Großherzog Henri, in Begleitung u. a. von Außenminister Didier Reynders und DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG), das Denkmal von Schengen besichtigten, wo der gleichnamige Vertrag unterzeichnet worden war, kam aus Brüssel die Nachricht, dass eine Einigung im Brexit erzielt worden sei.

Didier Reynders hatte immer wieder zum Telefon gegriffen, um über den Fortschritt auf dem Laufenden zu sein. (os)

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