Teheran könne die Sorgen der Türkei bezüglich der Sicherheit ihrer südlichen Grenzen verstehen. Eine Militäroffensive in Nordsyrien sei jedoch die falsche Option für die Lösung der Sicherheitsprobleme, so das Außenministerium auf seinem Webportal.
Auch Israel hat die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien gegen die Kurdenmiliz YPG massiv kritisiert. „Israel verurteilt scharf den türkischen Einmarsch in die kurdischen Gebiete in Syrien und warnt vor einer ethnischen Säuberung der Kurden durch die Türkei und ihre Stellvertreter“, teilte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag mit. „Israel ist bereit, dem tapferen kurdischen Volk humanitäre Hilfe zu bieten
Die Türkei hat ihre Militäroffensive am Mittwoch begonnen und dafür international scharfe Kritik geerntet. Ziel der Offensive ist die Kurdenmiliz YPG, die auf syrischer Seite der Grenze ein großes Gebiet kontrolliert. Die Türkei sieht in ihr einen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Türkei und damit eine Terrororganisation. Die Türkei will entlang der Grenze eine sogenannte Sicherheitszone einrichten und dort auch syrische Flüchtlinge ansiedeln, die derzeit in der Türkei leben. (dpa)

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