Engste Tabellenkonstellation in der Bundesliga seit 13 Jahren

<p>Ist heiß begehrt: die Meisterschale.</p>
Ist heiß begehrt: die Meisterschale. | Foto: dpa

Vor 13 Jahren in der Saison 2006/07 lagen nach sieben Spieltagen zwischen dem Tabellenführer Werder Bremen (13) und dem Siebten Borussia Dortmund (11) nur zwei Punkte. Meister wurde am Ende der VfB Stuttgart mit vier Punkten vor dem Dritten Werder Bremen.

In der laufenden Saison führt Mönchengladbach mit 16 Punkten, Leverkusen hat als Siebter 14 Zähler. In 13 der 23 Spielzeiten seit 1996 betrug der Unterschied in dieser Frühphase der Saison zwischen Spitzenreiter und Siebtem sieben oder mehr Punkte. Fünf punktgleiche Mannschaften unter den ersten sieben Teams am 7. Spieltag gab es seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nun zum ersten Mal.

Spannender ging es in den Zeiten der Zwei-Punkte-Regelung zu. Fünf punktgleiche Teams unter den ersten sieben Mannschaften am 7. Spieltag gab es 1964, 1967, 1977 und 1991. Besonders eng war es in der Saison 1964/65 als den Ersten Dortmund (10:4) und den Sechsten Nürnberg (9:5) nur ein Punkt trennte. Meister wurde die Mannschaft von Werder Bremen, die nach sieben Spieltagen auch in den Top-Sechs war.

Der spätere Titelträger lag in den spannendsten Konstellationen am 7. Spieltag fast nie an der Tabellenspitze. Lediglich der 1. FC Nürnberg konnte sich in der Saison 1967/68 als Spitzenreiter am 7. und am 34. Spieltag behaupten.

In den 70-er Jahren gab es zweimal nach sieben Spieltagen gleich vier punktgleiche Teams an der Tabellenspitze. 1974/75 führte Frankfurt das Quartett an, den Titel sicherte sich am Ende Borussia Mönchengladbach. Die Hessen hatten sieben Punkte Rückstand. In der Spielzeit 1978/79 lagen die Bayern zu dem Zeitpunkt unter vier Mannschaften vorn, Meister wurde der Hamburger SV. München hatte einen Rückstand von neun Punkten. (dpa)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment