Föderale Polizei: Rund 14 Milliarden Euro aus Straftaten beschlagnahmt

Illustrationsfoto: dpa
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Diese Zahlen wurden jetzt von der Zeitung „De Zondag“ veröffentlicht. Dabei nennt die Zeitung einen gigantischen Betrugs-Fall aus dem Drogenmilieu, der mit rund 13 Milliarden Euro den Großteil dieser Summe ausmacht. Der Fall muss noch vor Gericht verhandelt und abgeurteilt werden.

Die Zeitung beruft sich auf Aussagen von Sarah Frederickx, Sprecherin der föderalen Polizei. „Verbrechen darf sich nicht lohnen. Wir müssen den kriminellen Banden das Handwerk legen und ihnen auch finanziell weh tun“, wird sie zitiert.

Neben dem Kampf gegen Terrorismus und Menschenhandel sei die Bekämpfung des Drogenhandels eine der Schwerpunkt-Tätigkeiten der föderalen Polizei, sagt die Sprecherin. Ebenso wie in anderen Ländern, sei diese Problematik auch bei uns bedeutender geworden als jemals zuvor. (belga)

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Kommentare

  • Beschlagnahme ist nur ein erster Schritt und bedeutet bei Weitem noch nicht Einzahlung in die Staatskasse ! Es ist keine Seltenheit, dass die Richter die beschlagnahmten Gelder, aus irgendwelchen rechtlichen Gründen, wieder freigeben müssen. "Verbrechen darf sich nicht lohnen", hört sich gut an, ist aber nur "wishfull thinking"!

  • Und wo befindet sich diese unglaubliche Summe??? Zu welchen Zwecke wird dieses Geld ausgegeben??? Das "Haushaltsloch" könnte damit auf einmal gestopft werden...wenn es da nicht die belgische Politiker geben würden... Sogar ein Teil der "haushohe Staatsschuld" könnte "getilgt" werden...wenn es da nicht die belgische Politiker geben würden...

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