„Das zeigt deutlich, dass ‚Kultur macht Schule‘ seitens der Schulen, Schulleitern und den Lehrern begrüßt wird. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass die Schulen vollkommen frei sind, zu entscheiden, welche und wie viele Projekte sie durchführen möchten und wie und wann sie diese in den Unterricht einbauen. Die Regierung erstellt lediglich einen Angebotskatalog, aus dem die Schulen nach ihren Wünschen und Bedürfnissen Projekte aussuchen und anfragen. Hier gibt es also keinerlei Verpflichtung“, so Weykmans. Die steigende Anzahl sei auf eine steigende Nachfrage seitens der Schulen zurückzuführen. Das Feedback sei durchweg positiv. „Einige kleinere Vorschläge zur Verbesserung wurden angebracht, die jedoch ausschließlich den administrativen und organisatorischen Ablauf betreffen. Die Lehrerschaft sieht also ganz klar einen Mehrwert in den Angeboten zur kulturellen Bildung.“
Die Vermittlung der Schlüsselkompetenz Kreativität sei wichtig für junge Menschen vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Robotisierung. „Unsere Schulen bereiten auf die Zukunft vor, auf Berufe, die es heute noch nicht gibt und die wir uns vielleicht noch nicht einmal vorstellen können. Den Geist zu stärken, kreative Lösungen zu finden und sich schnell neuen Gegebenheiten anpassen zu können, erlernen die Kinder unter anderem durch Projekte wie ‚Kultur macht Schule‘. Programme wie dieses stärken das Selbstwertgefühl der Kinder, lassen sie teils andere Erfolgserlebnisse haben als in den klassischen Fächern und stärken Kommunikationskompetenzen und die Vorstellungskraft.“ „Kultur macht Schule“ stehe den Schulen als eine kreative Ergänzung der Rahmenpläne unterstützend zur Verfügung. (sc)

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