In übersichtlicher Optik sind alle Infos zu aktuellen Veranstaltungen, zum Kursprogramm, zum FridA-Projekt (Frauen in den Arbeitsmarkt) und zum Haus der Familie einfach zu finden. Die Kurseinschreibungen können zukünftig über ein Onlineformular vorgenommen werden. Die optische Gestaltung der Webseite spiegele die neue grafische Linie der Frauenliga mit klaren Strukturen und ansprechenden Farben wider, hieß es. „Wir sind dabei, mit und mit eine Corporate Identity umzusetzen. Das Design unserer Zeitschrift und Printprodukte zieht sich nun weiter in unserem Internetauftritt fort. So wird ein bestimmter Look mit der Frauenliga in Verbindung gebracht, was auch wichtig für unseren Wiedererkennungswert ist“, erklärt Nicole De Palmenaer, Geschäftsführerin der Frauenliga.
Nicht erst mit der neuen Webseite ist die Frauenliga ebenfalls aktiv auf Instagram. Was darf Frau? Was darf Mann? Was soll Frau? Was soll Mann? Durch die Instagram Seite PINKandBLUE (Pink und Blau) möchte die Frauenliga klischeehafte Geschlechterrollen durch prägende (Werbe-)Bilder aufdecken. „Rosa ist für Mädchen, Blau für Jungs. Es fällt aber noch weitaus mehr auf: Frei, wild und gewagt ist für Jungs. Mädchen werden in Werbeanzeigen sitzend oder kniend dargestellt. Es gibt Shampoo für starke Jungs und Duschgel für verträumte Mädchen. Unsere Gesellschaft ist geprägt von Rollenbildern, die scheinbar nur sehr schwer abzuschütteln sind, und die so oft unterschwellig stattfinden, dass sie fast nicht zu sehen sind. Aber die Werbung macht in diesem Fall die gesellschaftliche Diskrepanz, die zwischen Männern und Frauen steht, sehr sichtbar. Alles wird aufgeteilt, die Rollen werden klar zugewiesen. Helle Schokolade ist für die Frau – weich und zart; die dunkle Schokolade ist für den Mann – stark und kräftig. Wie Frau und Mann halt sind … oder doch nur zu sein haben?“, heißt das dazu in einer Pressemitteilung.
„Rollenklischees und damit verbundene Verhaltensmuster, wie sie von der Werbung wunderbar veranschaulicht werden, sind wie Gefängnisse. Gefängnisse in der die freie Entfaltung jedes Menschen unabhängig von Geschlecht eingesperrt wird. Dagegen wollen wir etwas unternehmen“, so Nicole De Palmenaer. (red)

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