Schlimme Unfälle in den letzten Tagen und Wochen, teilweise gar mit Todesfolge, veranlassen mich erneut, auf die katastrophalen Zustände der Straßen in unserer Region hinzuweisen und den Finger erneut in die Wunde zu legen. Ein Flickenteppich an halbfertigen Teilstücken, die aber sehr stark befahren sind, durchqueren die Eifel. Die hohen Geschwindigkeiten, die allzu oft auf den „langen Geraden“ der A60 und B51, insbesondere Bitburg-Trier, gefahren werden, haben bei Unfällen im Begegnungsverkehr besonders schlimme Folgen, da ja die schützenden Mittelleitplanken fehlen. Fatal ist auch, dass viele Fahrer, die von der Autobahn aus Belgien kommen, oft im Kopf nicht „umschalten“, dass man plötzlich auf einer „Eifeler Landstraße“ im Schneckentempo fahren soll.
Die Ersthelfer von DRK, Feuerwehr und Polizei müssen immer wieder die Toten und Schwerverletzten bergen und brauchen lange, um das Erlebte zu verarbeiten. Für mich sind auch die von uns gewählten Politiker in Berlin und Mainz aufgerufen, sich für einen bedarfsgerechten Ausbau der Eifelstraßen einzusetzen, die dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen, und hier besonders dem Schwerlastverkehr, gerecht werden. Deutschland liegt im europaweiten Vergleich 20 Jahre hinter den erforderlichen Straßen-Baumaßnahmen zurück. Die Lösung und Forderung: vierspuriger Ausbau der A60 Winterspelt – Prüm, zumal mit der Eröffnung des Hochmoselüberganges der Verkehr nochmal zunehmen wird. Lückenschluss der A1 und bedarfsgerechter Ausbau der B 51.
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