Für die beiden Mitglieder des Walhorner Fanclubs „East Belgium Fans Red Devils“ ging es am Donnerstagmorgen von Köln mit dem Flieger nach Bologna und von dort per Zug in den bergigen Kleinstaat im Norden Mittelitaliens. Erster Stopp war aber nicht etwa San Marino City, sondern der Strand von Rimini - ein Ort, der im Netz als Synonym für Party, Fun und Musik angepriesen wird. „Ab 9 Uhr hatten wir uns mit anderen Mitgliedern des Fanclubs in einem Lokal verabredet, um eine kleine Party zu schmeißen“, berichtet Marco Naranjo: „Die Stimmung war aber noch nicht so ausgelassen, da viele Fans erst Freitag angereist sind.“
Am Tag des EM-Quali-Spiels wurde dann (Party-)Versuch Nummer zwei gestartet: gleicher Ort, andere Zeit. „Ab 14 Uhr haben wir in der Bar dann die Stimmung ordentlich aufgeheizt“, meint der 24-Jährige. In bester Feierlaune ging’s dann gegen 18.30 Uhr per Busshuttle zum Stadio Olimpico, wo sich die Roten Teufel mit Fußballzwerg San Marino messen mussten.
Die Nacht verbrachte das Duo aber nicht etwa im Stadtzentrum, „sondern wieder in Rimini“. Ein wirklich langes Vergnügen wurde das aber nicht, denn schon um 6 Uhr morgens hob am Airport Bologna ihr Flieger in Richtung Charleroi ab.
Das „teuflische Fernfieber“ hat die Kelmiser übrigens vor rund drei Jahren gepackt. „Bei der Europameisterschaft in Frankreich haben wir unsere ersten Auswärtsspiele besucht. Wir waren damals so begeistert, dass wir beschlossen haben, dass wir versuchen, einmal im Jahr so einen Trip zu machen“, erzählt Marco Naranjo. Im letzten Jahr ging’s nach Glasgow und jetzt eben nach San Marino. (calü)

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