So sind in diesem Jahr insgesamt 20 ehemalige Gewinner des Euregio-Keramikwettbewerbs zu Gast, was die Qualität des Marktes noch einmal steigern dürfte.
Doch auch die anderen Keramiker präsentieren die gesamte Vielfalt der professionellen Tonbearbeitung in höchster Qualität: von hochwertiger Gebrauchskeramik in unterschiedlichen Techniken und Gestaltungsmerkmalen über Schmuck, Gartenkeramik und figürlichen Darstellungen bis hin zu abstrakter Kunst.
Einige von ihnen werden auch ihre Arbeitstechniken demonstrieren, auf der elektrischen Scheibe drehen oder sogar in mittelalterlicher Weise auf dem Töpferrad arbeiten.
Im Museum gibt es stündlich kostenlose Führurngen.
Im Museum selbst gibt es nicht nur stündlich kostenlose Führungen durch die Dauerausstellung, sondern auch eine neue Ausstellung mit dem Titel „Faszination in Ton – reloaded“.
Insgesamt mehr als 250 zeitgenössische Keramiken der Gewinner des Euregio-Keramikpreises aus den letzten 25 Jahren sind dort und im Haus Zahlepohl ausgestellt. Erstmals setzt das Töpfereimuseum dabei modernste Technologien ein: Über die QR-Codes an den Objekten kann der Besucher mit seinem Smartphone die entsprechenden Einträge aus der Kulturerbedatenbank der DG herunterladen und sich alles Wissenswerte in Ruhe anschauen, inklusive umfangreichem Bildmaterial, 360°-Rundumansichten der Objekte, schriftlichen Hintergrundinformationen und Filmmaterial. All dies ist auch in einem schriftlichen Katalog festgehalten.
Wer selbst nicht nur schauen, sondern aktiv werden will, hat dazu an beiden Tagen Gelegenheit. Im Burghof bietet der museumspädagogische Dienst kreatives Kindertöpfern an und präsentiert die Ergebnisse des diesjährigen Tonmarathons, die gegen Spende zur Abgabe stehen.
Am Samstag können die Besucher nicht nur den Publikumspreis im Rahmen des diesjährigen Euregio-Keramikwettbewerbs mitbestimmen, sondern ihre Kreativität auch am „Ring der Verbundenheit“ des Dorfhauses Eynatten entfalten, unter Anleitung des Initiators und Kunstpädagogen Sebastian Schmidt.
Als Familienaktivität bestens geeignet ist auch die Station eines Gewinnspiels mit Karlotta Kulturerbe, das vom Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Rahmen des Wochenendes des Offenen Denkmals organisiert wird.
Im Töpfereimuseum bzw. am Stand der Museumspädagogik kann man sich hier einen Stempel verdienen oder auch seine Teilnahme starten.
Als besonderen Leckerbissen gibt es in diesem Jahr zudem ein Programm am Samstagabend: Bereits im Lauf der gesamten Woche haben Schulklassen aus allen Gemeindeschulen der Gemeinde Raeren eine große Gemeinschaftsarbeit aus Ton gefertigt (siehe auch Artikel anbei).
Am Sonntag schließlich können die Besucher die diesjährigen Gewinner des Euregio-Keramikpreises und ihre Werke näher kennenzulernen. Die Preisverleihung findet am Sonntagvormittag ab 11 Uhr auf der Bühne inmitten des Marktgeländes statt. Auch die fertige Feuerskulptur ist dann zu bewundern.
Dies alles an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt, lediglich für den Besuch des Museums gilt ein reduzierter Zugangspreis, der auf Wunsch die Führung beinhaltet. Parkplätze im Dorf sind ausgeschildert und in fußläufiger Nähe, allerdings steht die Parkwiese unmittelbar an der Burg Raeren wegen noch nicht abgeschlossener Straßenbauarbeiten in diesem Jahr nicht zur Verfügung.

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