Inflation in Belgien
sinkt auf 1,26 Prozent
Die Inflation in Belgien ist in diesem Monat auf 1,26 Prozent gesunken. Dass die Geldentwertung so niedrig ist, hat es seit Oktober 2015 nicht mehr gegeben, wie aus Angaben des Statistikdienstes Statbel hervorgeht, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Die Inflation ist damit zum fünften Mal in Folge gesunken. Wenn Energieprodukte nicht dazu gerechnet werden, stieg die Inflation dagegen auf 1,64 Prozent im Vergleich zu 1,62 Prozent im Monat Juli. Die Produkte und Waren, die im Vergleich zum August 2018 am stärksten im Preis gestiegen sind, sind Zeitungen (16 %), Postsendungen (12,5 %) und Heizöl (10,7 %). Die größten Preisnachlässe verzeichneten LPG-Kraftstoffe (-23,3 %), frische Meeresfrüchte (-17,5 %) und Erdgas (-11,6 %).
BNP Paribas Fortis senkt alle Zinsen auf Sparkonten
Das Finanzunternehmen BNP Paribas Fortis wird ab dem 1. September die Zinsen auf gewöhnliche Sparkonten auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum senken. Das gab die Bank am Mittwoch in einem Kommuniqué bekannt. BNP Paribas Fortis ist Marktführer in Sachen Sparkonten in Belgien. Welche Formel der Kunde in Zukunft auch wählen wird, die Zinsen auf ein Sparkonto werden einen Basissatz von 0,01 Prozent beinhalten. Hinzu kommt eine Treueprämie von 0,10 Prozent. Die letzten Konten, die noch höhere Zinsen abwarfen, waren die Formeln Hello4You und das Wohnsparen. Auch bei der Schwesterbank Fintro werden die Zinsen auf das gesetzliche Minimum gesenkt. Eine Reihe anderer Banken in Belgien bietet immer noch höhere Zinsen an, bis zu 0,85 Prozent, wie der flämische Rundfunk (VRT) schreibt. (sc)
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