LGTB-Gemeinschaft wirft Brüsseler Polizei Homophobie vor

Mitglieder der Brüsseler LGTB-Gemeinschaft haben den Eindruck, von der Polizei nicht ernst genommen zu werden.
Mitglieder der Brüsseler LGTB-Gemeinschaft haben den Eindruck, von der Polizei nicht ernst genommen zu werden. | Illustrationsbild: dpa

Am frühen Dienstagabend hatte eine Frau auf der Terrasse einer Schwulenbar in der rue du Marché au Charbon Kunden beschimpft. In der Folge wäre es beinahe zu einem Handgemenge bekommen. Zwei Polizisten, die sich in der Nähe befanden, weigerten sich jedoch, einzugreifen.

Frédérick da Soghe, Betreiber der Bar, schreibt in einem Facebook-Kommentar, dass dies eine klassische Reaktion sei, wenn homophobe Übergriffe der Polizei gemeldet werden.

Nach Angabe des Zentrums für Chancengleichheit (Unia) steigen Zwischenfälle dieser Art stark an. Die Beschwerdeführer, die oft zögern, zur Polizei zu gehen, haben in der Regel den Eindruck, dass sie es mit Beamten zu tun haben, die desinteressiert oder ignorant gegenüber dem Problem oder sogar völlig homophob sind. (belga)

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