Anuna De Wever und Adélaïde Charlier segeln nach Chile zur UN-Klimakonferenz

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Machen sich für den Klimaschutz stark: Anuna De Wever (rechts) und Adélaïde Charlier (links). | Foto: belga

Etwa dreißig junge Europäer werden am 2. Oktober an Bord der Regina Maris für etwa sieben Wochen unterwegs sein. Sie werden von Schevingen in den Niederlanden nach Rio de Janeiro in Brasilien segeln. Von dort aus nehmen sie den Bus nach Santiago, Chile, wo vom 2. bis 13. Dezember die Klimawandel-Konferenz stattfindet.

Zu diesen Jugendlichen gehören Anuna De Wever und Adélaïde Charlier, zwei führende Persönlichkeiten der Bewegung „Youth for Climate“, die hinter den Klimastreiks an belgischen Schule stehen. Die anderen Teilnehmer sind Studenten und junge Menschen, deren Arbeit zum Umweltschutz beiträgt. Alle haben sich am Projekt „Sail to the COP“ beteiligt, einer in Amsterdam ins Leben gerufenen Initiative zur „Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit, den Reiseverkehr zu ändern und zu fordern, dass nachhaltiges Reisen verfügbar, bezahlbar und attraktiver wird“.

„Die Gruppe will das Segeln zwar nicht als Alternative zum Fliegen hervorheben, aber sie möchte mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit lenken, die zunehmende Zahl der Flugreisen zu überdenken. Sie werden die Reise nutzen, um über Maßnahmen nachzudenken, die den Übergang zu nachhaltigeren Verkehrsmitteln wie Zug, Fahrrad, Bus oder Schiff erleichtern“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Als Inspiration für das Projekt diente die Schwedin Greta Thunberg, die die globale Schulstreikbewegung ins Leben gerufen hat. Sie ist Mitte August nach New York gesegelt, um am UN-Klimagipfel am 23. September teilzunehmen. Sie wird auch in Santiago de Chile auf der COP 25 erwartet. (belga)

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