Der hohe Anstieg steht offenbar in direktem Zusammenhang mit den Wahlen, wie die Zeitung „Le Soir“ am Donnerstag berichtet. Demnach sei der Anstieg an sich nicht außergewöhnlich, denn die Zahl der Hassbotschaften nehme in der Wahlkampf-Zeit naturgemäß zu. Vielmehr seien die Inhalte besorgniserregend, so Unia.
„Was uns überrascht, ist, dass Menschen mit einer hasserfüllten, rassistischen Einstellung sich auf Vlaams Belang berufen, um ihre Weltansicht zu rechtfertigen“, sagt Patrick Charlier von Unia. (belga)

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"Doppelt so viele Hassbotschaften in sozialen Medien – Schuld sind die Wahlen" - Seltsame Überschrift: "Schuld" sind also die Wahlen? Ja, dann kann die logische Schlussfolgerung doch nur lauten: Schaffen wir einfach die Wahlen ab, und schon gibt es keine Hassbotschaften mehr. Nein, schuld sind zuallererst die Verfasser solcher Botschaften, sodann die Betreiber von Diskussionsforen, die solche Hassbotschaften freischalten und dabei jede Verantwortung für deren Inhalt ablehnen, obwohl sie eklatant ihrer eigenen Netiquette widersprechen.
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