Sommer 2019. Auf dem Gelände des Ford-Segel-Clubs in Rurberg herrscht Hektik. Kameras, Megaphone, Anweisungen, eine Hand voll Schauspielerinnen und Schauspieler. Zahlreiche Schaulustige haben sich eingefunden, wollen miterleben, was hier „gespielt“ wird. Die junge Aachener Regisseurin Lina Victoria Schmeink ist mit einem Team dabei, auf den Bootsstegen ihr neues Spielfilm-Drama „Postings“ zu drehen.
Das Gesetz über steuerbefreite Nebeneinkünfte – auch bezeichnet als „Vereinsarbeit – travail associatif“ – ist verfassungswidrig und wird zum 1. Januar 2021 annulliert. Diese Entwicklungen haben schwerwiegende finanzielle Konsequenzen für die ehrenamtliche Vereinsarbeit.
Am Wochenende machte eine größere Wohnwagen-Kolonie unangemeldet auf einem Feld in der St.Vither Industriezone II, unmittelbar zwischen den Unternehmen Feka und der Autobahn E 42 (Verviers-Prüm), halt.
Das weltberühmte Rasen-Tennisturnier in Wimbledon wird sich trotz der Coronakrise im kommenden Jahr nicht für einen Pandemiefall versichern können. Das berichtete die britische Tageszeitung „The Telegraph“ unter Berufung auf Aussagen des Turnier-Organisators Richard Lewis.
Es ist der Super-GAU für einen Traditionsverein: Die belgische Wettbewerbsbehörde ABC hat den Lizenzentzug für Royal Excel Virton bestätigt – damit ist der Zwangsabstieg des Klubs von der 1. Division B in die 2. Division Amateure beschlossene Sache.
Halblinks unten, aus elf Metern, den Torwart in die falsche Ecke geschickt: So erzielte Kevin De Bruyne am Sonntag im Dress von Manchester City das 100. Tor seiner Vereinskarriere. Dass es sein Geburtstag war, machte das Ganze noch etwas besonderer.
Die Meldung, dass die Weltmeisterschaften in Aigle und Martigny in der Schweiz wie geplant vom 20. bis 27. September stattfinden können, ist in Radsport-Milieus mit Wohlwollen aufgenommen worden.
Die USA drohen einer weiteren internationalen Organisation damit, den Geldhahn zuzudrehen. Diesmal hat es die Welt-Anti-Doping-Agentur getroffen. Die WADA reagiert auf die US-Attacke ohne diplomatische Zurückhaltung und mit gleicher Härte. Ein Machtspiel!
Abschied mit Aufstieg: Nach seinem emotionalen Ende als Fußballer soll Mario Gomez in anderer Funktion helfen, dass der VfB Stuttgart erstklassig bleibt.
Nach dem jämmerlichen Abgesang des HSV soll das Debakel aufgearbeitet werden. Woran liegt's? Was muss sich ändern? Welche Spieler werden gebraucht? Am Trainer will der Verein trotz Fehlern festhalten.
Die Diskussion über Gehaltsobergrenzen für Fußball-Profis hat sich in der Corona-Krise verstärkt. Nun denkt der FC Schalke über diesen Schritt nach. Die finanziellen Verbindlichkeiten lassen kaum eine andere Wahl.
Das Rennen um das höchste Staatsamt in Polen bleibt offen. Präsident Duda und sein Herausforderer Trzaskowski müssen in die Stichwahl. Wer in der zweiten Runde gewinnen will, muss Wähler der jetzt ausgeschiedenen Kandidaten gewinnen. Doch geben die eine Empfehlung?
Bildungsminister Harald Mollers (ProDG) hat Forderungen der CSP-Fraktion, im Zuge der Senkung des Schulpflichtalters Kulanz bei der Überprüfung der Anwesenheit walten zu lassen, eine Absage erteilt. „Schulpflicht ist Schulpflicht. Insofern gibt es keine Grundlage für Kulanz“, so Harald Mollers auf Anfrage gegenüber dem GrenzEcho.
Nach der Übertragung von Teilen der Energiepolitik von der Wallonischen Region an die DG zu Beginn des Jahres hat das Parlament der DG (PDG) am Montag der letzten Woche ein Zusammenarbeitsabkommen gebilligt. Dieses legt die Modalitäten des Transfers fest und soll vor allem die Politik der beiden Teilstaaten aufeinander abstimmen.
Die Formel 1 steigt in den Corona-Betrieb ein. Auf den Start in Spielberg sollen noch 14 weitere Grand Prix folgen. Wer kommt sieben Monate nach dem bislang letzten Rennen am schnellsten auf Touren?
Neue Wende in der Capitol-Saga: Wie im Rahmen der letzten Sitzung des Eupener Stadtrates durchklang, gibt es einen neuen Investor, der das einstige Lichtspielhaus an der Neustraße erwerben möchte. Das bestätigte Eupens Erster Schöffe, Philippe Hunger, dem GrenzEcho am Montag auf Nachfrage.
60 Jahre nach der Unabhängig des Kongo ist die belgische Kolonialzeit noch immer Gegenstand von Debatten in unserem Land, wie u.a. die jüngsten Proteste gegen Rassismus und Standbilder von König Leopold II. belegen. „Diskutiert wird allerdings häufig ohne das nötige Hintergrundwissen, wohl aber mit Unterstellungen und Unwahrheiten“, sagt Idesbald Goddeeris (48), Dozent für Kolonialgeschichte an der Universität Löwen (KU Leuven). Zum Jahrestag der Unabhängigkeit am 30. Juni hat er, gemeinsam mit 30 weiteren Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland, das Buch „Koloniaal Congo“ veröffentlicht, das die koloniale Vergangenheit Belgiens in ein klareres Licht rückt.
Heute vor 60 Jahren, am 30. Juni 1960, entließ Belgien seine Kolonie Kongo in die Unabhängigkeit. Geprägt war dieser denkwürdige Tag in Léopoldville (Kinshasa) von einer Parade, einem Volksfest und einem offiziellen Festakt mit zwei symbolträchtigen Reden.