Belgiens Kolonialzeit im Kongo: „Es war ein System von massiver und struktureller Gewalt“

<p>Eine Mädchenschule in Luishia (Provinz Katanga, wo der belgische Kolonialherr Bergbau betrieb) in den 50er Jahren.</p>
Eine Mädchenschule in Luishia (Provinz Katanga, wo der belgische Kolonialherr Bergbau betrieb) in den 50er Jahren. | Foto: belga

Das Buch, das unter dem Titel „Le Congo Colonial“ auch in Französisch veröffentlicht wurde, wendet sich in 30 Fragen und Antworten bewusst an ein breites Publikum. „Ausgangspunkt ist jedes Mal eine konkrete, relevante Frage, auf die wir als Historiker eine fundierte Antwort liefern“ erläutert uns Goddeeris, als wir ihn in seiner Fakultät in Löwen zum Interview treffen. „Fragen wie: Hat Belgien im Kongo tatsächlich die Schulbildung eingeführt? Haben wir dort überhaupt Krankenhäuser gebaut? Haben Missionare der Kolonialzeit wirklich ein menschlicheres Gesicht gegeben? Wie viele Kongolesen mussten in dieser Zeit tatsächlich ihr Leben lassen?“

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