In Brüssel bietet der Autosalon in diesen Tagen dem interessierten Publikum einen breiten Überblick über die aktuellen Trends der Branche. Dabei ist unübersehbar: Der Sektor befindet sich im Wandel, die fortschreitende Elektromobilität setzt europäische Hersteller unter Druck. Wie macht sich diese Entwicklung im hiesigen Handel bemerkbar? Darüber sprach das GrenzEcho mit Stephan Carl. Der 45-Jährige ist seit 2020 Geschäftsführer der Schyns-Gruppe in Eupen, unter deren Dach Fahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën und Opel verkauft werden.
Der Rednerwettbewerb Rhetorika 2026 ist am vergangenen Samstag mit einem Theorieseminar im Parlament der DG in Eupen gestartet. Trotz schwieriger Wetterbedingungen fanden 40 Abiturientinnen und Abiturienten den Weg zum Auftakt des Wettbewerbs und zeigten großes Interesse an der Kunst der Rede.
Am vergangenen Freitag hat der Rate der EU der Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens zugestimmt. Gegen diese Entscheidung stimmten Frankreich, Polen, Österreich, Ungarn und Italien. Belgien enthielt sich der Stimme. „Diese Enthaltung bedeutet konkret, dass Belgien keinen Beitrag zur Bildung einer Mehrheit zur Ablehnung des Abkommens geleistet hat und sich somit nicht an die Seite jener Länder gestellt hat, die sich klar gegen das Mercosur-Abkommen positionierten“, heißt es in einer Pressemitteilung von Ecolo Ostbelgien.
Die vom Belgischen Roten Kreuz im Rahmen des Plans „extreme Kälte“ eingerichtete Notunterkunft in Ixelles schließt an diesem Dienstag. Grund ist das Fehlen einer dauerhaften Lösung, teilt die Hilfsorganisation mit. Zugleich ruft sie die Behörden dazu auf, langfristige, würdige, menschliche und strukturelle Lösungen zu schaffen, damit niemand mehr im Freien schlafen muss.
Das Likiv hat am Dienstag seinen neuen Morse-Bericht (Monitoring Of Reimbursement Significant Expenses) veröffentlicht. Der Bericht bilanziert die Kosten der Krankenversicherung für die Erstattung von Medikamenten und pharmazeutischen Leistungen bis 2024 und bestätigt einen spürbaren Ausgabenanstieg. Haupttreiber sind das Krankenhauswesen sowie Medikamentenklassen mit hohem Budgetimpact.
Eryk Goczal (Toyota Hilux) hat am Dienstag die neunte Etappe der Rallye Dakar gewonnen. Der Pole war nach 531 Kilometern 7:45 Minuten schneller als sein Onkel Michal Goczal. Der Australier Toby Price brachte mit 11:36 Minuten Rückstand einen dritten Toyota auf das Podium.
Die Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA) hat im Parlament einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der darauf abzielt, die Möglichkeit eines verpflichtenden Verteilplans für Asylsuchende zwischen den Gemeinden aus der Gesetzgebung zu streichen. Das teilte die N-VA-Fraktion in der Abgeordnetenkammer am Dienstag mit.
Die seit Montag von Landwirten gestartete Blockade des Flughafens Ostende wird auch am Dienstag fortgesetzt und könnte noch einige Zeit andauern. Das kündigten die Beteiligten an. Blockiert werden die Ein- und Ausfahrten für Lastwagen, mit Ausnahme von Fahrzeugen, die verderbliche Waren transportieren. Hintergrund des Protests ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten.
Zwei der bekanntesten Marken der Popkultur schlagen ein neues Kapitel auf: Die dänische Lego Group und die japanische Pokémon Company haben ihre erste gemeinsame Produktlinie vorgestellt. Ab dem 27. Februar, der in der Fanszene als Pokémon-Day bekannt ist, kommen erstmals offiziell lizenzierte Pokémon-Sets des Klemmbaustein-Herstellers auf den Markt – ein Ereignis, auf das Fans weltweit seit einem ersten Teaser vor rund zehn Monaten hingefiebert haben.
Der Staat reagiert mit Härte auf die landesweiten Proteste im Iran. Die Justiz macht den ersten Demonstranten den Prozess. Das weckt dunkle Erinnerungen.
Tierärzte und Viehzüchter rufen die regionalen und föderalen Parlamente dazu auf, umgehend die politischen, finanziellen und operativen Voraussetzungen zu schaffen, damit Minister und Verwaltungen einen möglichen Ausbruch der ansteckenden nodulären Dermatitis (DNC/Lumpy Skin Disease) in Belgien verhindern oder rasch eindämmen können. Das teilte der Berufsverband der Tierärzte (UPV) am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.
In der Region Gent warten derzeit 13 Unternehmen auf eine zusätzliche oder stärkere Stromnetzanschlussleistung. Betroffen sind Betriebe mit einem Leistungsbedarf von mehr als 100 kVA im Postleitzahlengebiet 90XX (Gent, Melle, Destelbergen, Lochristi und Zelzate). Insgesamt werden 6,6 MVA zusätzliches Leistungsvermögen beantragt. Die Dossiers wurden vorläufig auf Eis gelegt, da für industrielle Großverbraucher Netzengpässe drohen.
Trainer Vincent Kompany will sich trotz des möglichen Hinrunden-Rekords mit dem FC Bayern nicht mit seinem Vorgänger Pep Guardiola vergleichen lassen. „Das ist unmöglich, da kannst du nur verlieren“, sagte der Brüsseler vor dem Hinrunden-Abschluss.
Der Abbruch des groß angelegten Digitalisierungsprojekts der Polizei hat einen Schaden von mehr als 75 Millionen Euro verursacht. Das berichtet die Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ unter Berufung auf zwei vertrauliche interne Berichte aus dem Jahr 2024. Die Dokumente zeichnen ein vernichtendes Bild von der Steuerung des sogenannten „I-Police“-Projekts und vom Umgang mit den dafür vorgesehenen öffentlichen Mitteln.
Überfüllte Gefängnisse und akuter Personalmangel setzen den belgischen Strafvollzug unter Druck. Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) zieht deshalb in Erwägung, private Sicherheitsdienste in Haftanstalten einzusetzen, um den Mangel an Gefängniswärtern zumindest teilweise abzufedern. Darüber berichtet die Tageszeitung „Het Nieuwsblad“.
Der Beruf des Grundschullehrers gilt im laufenden Schuljahr in allen Regionen der Französischen Gemeinschaft (FG) als Mangelberuf. Das geht aus einer Bestandsaufnahme der Verwaltung hervor, die Bildungsministerin Valérie Glatigny (MR) am Montag vorstellte.
Im Rahmen der Regierungskontrolle im Parlament der DG (PDG) hat der SP-Abgeordnete Charles Servaty die Zuständigkeiten der Regierung beim Thema Fachkräftemangel grundsätzlich infrage gestellt. Hintergrund war eine schriftliche Frage, die vom Parlamentspräsidium als unzulässig erklärt worden war, da einzelne Fragen die formellen Zuständigkeiten anderer Minister betrafen. Ein Einspruch der SP-Fraktion blieb damals erfolglos.