Ein wachsender Teil der Erstwähler in Belgien hat sich bei den Wahlen im Juni 2024 entweder der Stimme enthalten, ungültig gewählt oder ist gar nicht erst zur Wahl gegangen. Das geht aus einer Studie der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven) zum Wahlverhalten hervor, über die am Donnerstag die flämische Zeitung „De Morgen“ berichtete.
Trotz Kritik von Fans an hohen Preisen hat der Fußball-Weltverband FIFA nach eigenen Angaben in der jüngsten Verkaufsphase mehr als eine halbe Milliarde Ticketanfragen für die WM 2026 verzeichnet. Die meisten Bewerbungen hinter den drei Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada habe es aus Deutschland gegeben, teilte die FIFA mit.
Für die belgischen Tennisprofis endeten die Qualifikationen zu den Australian Open (18. Januar bis 1. Februar 2026) in Melbourne mit mehreren Enttäuschungen – und nur zwei sicheren Startern im Hauptfeld der Männer.
Im kommenden Jahr wird die SNCB den Löwenanteil der geplanten Einsparungen im Eisenbahnsektor tragen müssen. Wie die Wirtschaftszeitung „L’Echo“ berichtet, soll die belgische Eisenbahngesellschaft 60 Prozent der für 2026 vorgesehenen Kürzungen in Höhe von 100 Millionen Euro übernehmen, während der Infrastrukturbetreiber Infrabel für die restlichen 40 Prozent aufkommt.
Immer neue Betrugsmaschen fordern Opfer im Eupener Land: Die Beamten der Polizeizone Weser-Göhl berichten von zwei aktuellen Fällen, bei denen sowohl am Telefon als auch über eine beliebte Verkaufsplattform getäuscht wurde – mit teils erheblichen finanziellen Folgen.
Die Landwirte, die seit Montag gegen das Mercosur-Handelsabkommen am Flughafen Ostende-Brügge protestiert hatten, haben ihre Aktion am Mittwochabend beendet. Auslöser für das Ende des Protests war ein Gespräch mit Bürgermeister John Crombez (Vooruit), der den Bauern zusicherte, ihre Forderungen auf politischer Ebene weiterzutragen.
Die größte Stadt der Ukraine leidet unter den Folgen eines russischen Luftangriffs. Nun hilft die Regierung. Aber damit lebt auch eine alte politische Fehde wieder auf.
Nach dem brutalen Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte herrscht im Land eine angespannte Ruhe. Gleichzeitig wächst nach den Drohungen von US-Präsident Trump die Sorge vor neuen Angriffen.
Das Sturmtief „Elli“ in der vergangenen Woche ist für mich Anlass, in dieser Kolumne über den Umgang mit Wetterwarnungen zu sprechen. In Ostbelgien habe ich vor Blizzard-ähnlichen Bedingungen gewarnt. Diese Warnungen stießen nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf deutliche Kritik. Der Vorwurf lautete häufig: „Übertrieben!“ Früher sei so etwas „ganz normal“ gewesen. Mit Warnungen vor bestehender Lebensgefahr fand ich mich im Anschluss sogar in der deutschen Boulevardpresse wieder – und wurde dafür teilweise selbst von Kollegen kritisiert.
Auf Nachfrage von Björn Klinkenberg (SP) hat sich Tourismusminister Gregor Freches (PFF) im DG-Parlament zu den Vorteilen einer Reaktivierung der Bahnlinie Eupen-Stolberg geäußert.
Eine Trefferquote von 85 Prozent im Liegen und 87 Prozent im Stehen: „Das sind die besten Werte der vergangenen Jahre“, rechnet Thierry Langer nach vier von acht Weltcup-Stationen vor. Während sich für den Elsenborner Biathleten (34) das Jahreshighlight Olympia bereits am Horizont aufbaut, geht es erst noch nach Ruhpolding und Nove Mesto. Dabei können die Belgier vor allem auf ihre Qualitäten am Schießstand vertrauen.
Die geplante Steuer auf Kapitalgewinne stößt bei Experten, Banken und Anlegervertretern auf deutliche Kritik. In einer Anhörung im Finanzausschuss der Kammer äußerten Fachleute am Mittwoch erhebliche Bedenken hinsichtlich der Ausgestaltung der neuen Steuer, die seit dem 1. Januar gilt, parlamentarisch aber noch nicht endgültig verabschiedet ist.
Menschen mit komplexen medizinischen und sozialen Problemen sollen künftig besser durch das Gesundheitssystem begleitet werden. Das föderale Expertisezentrum für das Gesundheitswesen (KCE) spricht sich in einer aktuellen Analyse für einen grundlegenden Neustart der sogenannten Fall- oder Case-Management-Angebote in unserem Land aus. Ziel sei ein gerechter Zugang für alle Betroffenen – unabhängig von Diagnose, Alter oder sozialem Status.
In ihrem aktuellen Jahresbericht analysiert die frankofone Menschenrechtsliga (Ligue des droits humains, LDH) die politische Entwicklung im ersten Jahr der Regierung de Wever durch die Brille der Menschenrechte und kommt zu einem harten Urteil: Die Koalition aus MR, Les Engagés, CD&V, N-VA und Vooruit habe innerhalb eines Jahres eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, die soziale Grundrechte, die Rechte von Ausländern sowie die Vereinigungsfreiheit untergraben. Gleichzeitig würden die demokratischen Gegengewichte systematisch geschwächt.
Der Favorit hat sich durchgesetzt: Union Saint-Gilloise ist am Mittwochabend mit einem 2:0-Auswärtssieg beim FCV Dender EH ins Halbfinale des belgischen Pokals eingezogen. Der Tabellenführer der Meisterschaft ließ dem Liga-Schlusslicht im Viertelfinale des Croky Cup letztlich keine Überraschung zu und wahrte damit die Chance auf die Titelverteidigung – 2024 hatte Union den Wettbewerb gewonnen.
Der FC Bayern München hat den Abschluss der Hinrunde beim 1. FC Köln mit einem 3:1-Auswärtssieg für sich entschieden. Warum der FC Bayern gegen Köln zittern musste – und am Ende doch einen neuen Maßstab setzte.
Trump will Grönland und hat nicht vor, davon abzurücken. Diese Botschaft sendet er auch kurz vor einem Spitzengespräch zum Grönlandkonflikt in den USA mit Vertretern beider Lager. Wie lief es?
Es war ein symbolträchtiger Moment im königlichen Palast: Auf Vorschlag ihres Vaters hat Prinzessin Elisabeth erstmals an einer offiziellen königlichen Audienz mit amtierenden internationalen Spitzenpolitikern teilgenommen. Die 24-jährige Thronfolgerin wurde damit sichtbar in ihre künftige Rolle als Staatsoberhaupt Belgiens eingeführt.