Die größte Hoffnung in der Qualifikation, Alexander Blockx (ATP 95), musste sein entscheidendes Spiel verletzungsbedingt abbrechen. Der 20-Jährige gab im dritten Qualifikationsrundenspiel gegen den Australier Jason Kubler (ATP 192) beim Stand von 3:6, 6:3, 1:0 und 40:15 für Kubler auf. Blockx klagte über starke Schmerzen im Bereich der rechten Schulter.
„Es sieht nach einer massiven Blockade zwischen Schulterblatt und Rippen aus. Er hatte bei jedem Schlag Schmerzen“, erklärte sein Trainer Ruben Bemelmans im Nachgang an die Partie. Ob Blockx als Lucky Loser doch noch ins Hauptfeld rutscht, hängt sowohl von möglichen Absagen als auch von seiner schnellen Genesung ab.
Auch Kimmer Coppejans (ATP 250) scheiterte in der letzten Qualifikationsrunde. Der Limburger unterlag dem US-Amerikaner Zachary Svajda (ATP 143) mit 6:7, 2:6. „Im ersten Satz war es sehr eng. Schade, dass ich meine Breakchancen nicht nutzen konnte. Im zweiten Satz geriet ich sofort in Rückstand“, sagte Coppejans nach dem Match.

Für Gilles-Arnaud Bailly (ATP 207) endete das Abenteuer ebenfalls im Qualifikationsfinale. Der frühere Junioren-Weltranglistenerste verlor gegen den US-Amerikaner Martin Damm (ATP 177) zweimal mit 5:7. „Es war ein schwieriges Match, ich hatte kaum Chancen. Aber mein Ziel bleibt klar: so schnell wie möglich in die Top 150 und in Grand-Slam-Hauptfelder“, erklärte der 20-Jährige.
Damit stehen im Hauptfeld der Männer nur zwei Belgier sicher: Zizou Bergs (ATP 43) trifft zum Auftakt auf den Polen Hubert Hurkacz (ATP 53), früher Top-10-Spieler, während Raphaël Collignon (ATP 72) mit dem Italiener Lorenzo Musetti (ATP 5) gleich auf einen der Favoriten trifft.
Auch bei den Frauen gab es Rückschläge: Greet Minnen (WTA 123) verpasste den Einzug ins Hauptfeld nach einer 4:6, 4:6-Niederlage gegen die Polin Linda Klimovicova (WTA 134). Damit ist Elise Mertens (WTA 21) die einzige Belgierin im Hauptfeld, während Sofia Costoulas und Hanne Vandewinkel bereits in der ersten Qualifikationsrunde ausgeschieden waren. (belga/calü)

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