Wie die Gemeinde Bütgenbach in den sozialen Medien mitteilt, „ist die Situation nach wie vor unter Kontrolle und wird laufend beobachtet“.
Am Dienstagnachmittag war das Feuer innerhalb der militärischen Sperrzone, wo die Munition einschlägt, erstmals ausgebrochen. Dort können keine Löschmaßnahmen vorgenommen werden, weil dort durch möglicherweise nicht ausgelöste Munition Lebensgefahr besteht.
Dank der Feuerschutzschneisen kann der Brand kontrolliert werden, erklärte René Schoonbrood, stellvertretender Zonenkommandant der Hilfeleistungszone DG, dem GrenzEcho bereits am Mittwochmorgen.
„Aufgrund der möglichen Rauch- und Geruchsentwicklung wird empfohlen, bei entsprechender Belastung Fenster und Türen geschlossen zu halten“, so die Mitteilung der Gemeinde Bütgenbach am frühen Mittwochabend.
Die Behörden gehen wegen der Unzugänglichkeit der Sperrzone, die ein vollständiges Löschen unmöglich macht, von „einem ständigen Auf und Ab bis zu einem größeren Regen aus“. (ab)

Kommentare
Ist es normal, das Teile der Elsenborner und Nidrumer Bevölkerung jetzt den zweiten Abend in Folge diese Rauchbelästigungen hinnehmen müssen ?
Darf das Militär sich alles erlauben ?
Ist es nicht Aufgabe der Gemeindebehörde, sich im Interesse der Bevölkerung einzusetzen und auf eine Löschung des Brandes zu drängen ?
Die lapidare Empfehlung der Gemeinde, bei entsprechender Belastung Fenster und Türen geschlossen zu halten, ist ungenügend.
Es ist vielmehr Aufgabe der Gemeinde, die Bevölkerung zu schützen und sich für eine umgehende Löschung des Brandes einzusetzen.
Der Hinweis, Dort könnten keine Löschmaßnahmen vorgenommen werden, weil dort durch möglicherweise nicht ausgelöste Munition Lebensgefahr besteht, ist völlig ungenügend.
Das Militär verfügt zum Beispiel über Hubschrauber, die es ermöglichen, Wasser über dem Brandherd abzuwerfen.
Oder muss die Bevölkerung sich etwa damit abfinden, diese Belästigungen bis zum nächsten Regen hinzunehmen ?
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