Die Zahl der Rückführungen von Häftlingen ohne legalen Aufenthaltsstatus ist deutlich gestiegen. Wie Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) am Donnerstag mitteilte, nahm die Zahl der Abschiebungen aus der Haft seit dem vergangenen Jahr um rund 25 Prozent zu. Damit wurde der höchste Wert seit sieben Jahren erreicht. Nach dem jüngsten Rückgang bei den Asylanträgen rückt nun verstärkt die Ausreise in den Fokus der Föderalregierung.
Der neue Jahresbericht der belgischen Staatssicherheit (VSSE) zeichnet das Bild einer Sicherheitslage, die unübersichtlicher und zugleich vielschichtiger geworden ist. Klassische Bedrohungen verschwinden nicht, sie verändern ihre Form. Hinzu kommen neue Grauzonen zwischen Spionage, Einflussnahme, Kriminalität und Extremismus. Die Behörde spricht von einem Umfeld, in dem technologische Entwicklungen, geopolitische Spannungen und gesellschaftliche Polarisierung ineinandergreifen.
„Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“, heißt es in einem Kinderlied. Für die Stadt Eupen lässt sich diese Frage inzwischen beantworten: Es war der städtische Bauhof, der die Uhr am Rathaus nach längerer Zwangspause wieder in Gang gesetzt hat.
Einem 28-jährigen Eupener drohen 15 Monate Haft und eine zehnjährige Aberkennung seiner bürgerlichen Rechte, weil ihm zur Last gelegt wird, in einer Beziehung zu einer ein Jahr jüngeren Kelmiserin extrem besitzergreifend, verletzend, beleidigend und bedrohend aufgetreten zu sein.
Das Hochwasser im Jahre 2021 hat sich in Ostbelgien tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Vor diesem Hintergrund lud das Netzwerk Natur, ein vor drei Jahren gegründeter Zusammenschluss ostbelgischer Naturschutzorganisationen, zu einem Vortragsabend zum Thema „Wege zu einer klimaresilienten Bach- und Flusslandschaft“ ins Auditorium der Bischöflichen Schule in St.Vith.
Der Lütticher Appellationshof hat sich am Donnerstag mit dem Fall des sogenannten „Radfahrers aus dem Hohen Venn“ befasst. Der Mann fordert vom Urheber eines Videos, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde und seinem Ruf geschadet haben soll, Schadenersatz in Höhe von 4.500 Euro.
Die föderale Polizei organisiert an diesem Wochenende erneut die landesweite Aktion „Wochenende ohne Alkohol und Drogen am Steuer“. Die 21. Ausgabe beginnt am Freitag um 18 Uhr und endet am Montag um 6 Uhr.
Der juristische Streit um die Atommülltransporte durch Nordrhein-Westfalen von Jülich ins Zwischenlager Ahaus im Münsterland geht in die nächste Instanz. Die Umweltschutzorganisation BUND NRW habe Beschwerde gegen die Castor-Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts eingelegt, teilte eine Gerichtssprecherin auf dpa-Anfrage mit. Das Verfahren liege damit nun beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg.
Nach der Annahme des EU-Mercosur-Abkommens durch die Mitgliedstaaten am vergangenen Freitag erneuert der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) seine deutliche Kritik an dem Abkommen. Dazu tauschte er sich in dieser Woche auch mit dem Vorsitzenden des Boerenbond, Lode Ceyssens, in Brüssel aus.
Mit einer neuen Sensibilisierungskampagne wollen die Brandwunden-Stiftung und das föderale Innenministerium auf die Gefahren von Feuerwerk und pyrotechnischem Material in Fußballstadien aufmerksam machen. In den vergangenen vier Spielzeiten wurden bei Spielen im belgischen Profifußball mindestens 579 Menschen verletzt, nachdem Feuerwerkskörper oder Rauchfackeln gezündet oder geworfen worden waren.
Nationalspielerin Amber Tysiak wechselt von West Ham United zu Union Berlin in die Bundesliga. Mit einer Ablösesumme von rund 170.000 Euro stellt sie aus belgischer Sicht einen neuen Rekord auf.
Forscher der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven) haben ein schwerwiegendes Sicherheitsleck in der Bluetooth-Technologie entdeckt, das nach ihren Angaben „hunderte Millionen Geräte“ betrifft. In bestimmten Fällen ermöglicht die Schwachstelle, Menschen über mehrere Tage hinweg unbemerkt zu verfolgen – etwa über drahtlose Kopfhörer. Die Entdeckung wirft grundlegende Fragen zum Spannungsfeld zwischen Bedienkomfort und Datenschutz auf.
Während die Zahl der langfristigen Krankheitsausfälle in Belgien weiter steigt, sind die kurz- und mittelfristigen Fehlzeiten im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. Das geht aus neuen Berechnungen des Sozialdienstleisters SD Worx hervor, der Daten von mehr als 1,2 Millionen Beschäftigten aus rund 37.000 Unternehmen ausgewertet hat.
Das Musikfestival Couleur Café hat sein Programm weiter ausgebaut. Die Organisatoren gaben am Donnerstag bekannt, dass acht weitere Künstler zum Line-up hinzugekommen sind. Das Festival findet in diesem Jahr von Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, auf dem Gelände rund um das Atomium in Brüssel statt.
Nach der besten Hinrunde der Bundesliga-Geschichte geriet Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ins Grübeln. „Es ist eigentlich ein innerlicher Konflikt mit meiner Mentalität, dass wir mitten in der Saison schon einen Rekord bejubeln, weil das ist kein Titel“, sagte der Belgier nach dem 3:1 beim Aufsteiger 1. FC Köln.
Rekordsieger Ägypten scheidet im Duell mit dem Senegal aus. Für die Entscheidung sorgt ein früherer Bayern-Profi. Im Finale wartet der Gastgeber, der Nigeria besiegt.
Nicht nur Gold, auch Silber erlebt derzeit einen regelrechten Höhenflug. Seit Monaten steigt der Preis des Edelmetalls deutlich – und viele fragen sich: Ist jetzt der richtige Moment, um zu investieren, oder eher, um zu verkaufen?
Der anstehende Straßenkarneval in der Eifel geht in diesem Jahr mit einer bereits länger diskutierten Neuerung einher: Auf den Umzügen dürfen künftig ausschließlich karnevalistische Musik sowie thematisch passende, traditionelle oder stimmungsvolle Karnevalslieder in angemessener Lautstärke gespielt werden.