Die Kreuzfahrtbranche hat ihren Wachstumskurs weltweit auch im abgelaufenen Jahr fortgesetzt. In Belgien blieb die Zahl der Passagiere dagegen nahezu stabil. Das geht aus aktuellen Zahlen des internationalen Kreuzfahrtverbands CLIA hervor. Demnach gingen im vergangenen Jahr 92.000 Belgier an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Das sind rund ein Prozent weniger als im Jahr 2024, als 93.000 Passagiere gezählt wurden. Verglichen mit der Zeit vor der Corona-Pandemie liegt die Nachfrage jedoch deutlich höher. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 hatten noch 66.000 Belgier eine Kreuzfahrt unternommen.
Der wegen mehrfachen Mordes verurteilte Mörder Freddy Horion kann das Gefängnis unter strengen Auflagen verlassen. Das Strafvollstreckungsgericht in Gent entschied am Montag, dem heute 77-Jährigen elektronisch überwachten Hausarrest zu gewähren und ihn in ein forensisches Pflegezentrum aufnehmen zu lassen. Damit endet ein jahrelanger juristischer Streit um die Haftbedingungen des Mannes, der zu den bekanntesten Gewaltverbrechern Belgiens zählt.
Für Studierende aus Nicht-EU-Staaten gelten in Belgien seit dem 31. Mai strengere Aufenthalts- und Studienbedingungen. Das teilte Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) mit. Die neuen Regeln sollen Missbrauch verhindern und sicherstellen, dass ausländische Studenten tatsächlich Fortschritte in ihrer Ausbildung erzielen. Künftig werden demnach die Anforderungen an den Studienerfolg verschärft. In Bachelor- und Graduiertenstudiengängen müssen Studenten nach zwei akademischen Jahren mindestens 60 Kreditpunkte erworben haben.
Die Vereinigten Staaten bombardieren iranische Ziele und sprechen gleichzeitig über Frieden. Sie verhandeln und eskalieren, drohen und beschwichtigen zugleich. Wer versucht, in der Nahost-Politik der USA noch eine klare Linie zu erkennen, scheitert inzwischen regelmäßig. Mal ist von Deeskalation die Rede, dann wieder davon, den Konflikt notfalls militärisch zu Ende zu führen. Von Verlässlichkeit keine Spur.
Der transatlantische Konsens bröckelt auch hierzulande. Die Ergebnisse einer großangelegten Umfrage zeigen eine Bevölkerung, die die internationale Lage zunehmend als unsicher wahrnimmt und ihr Vertrauen in den langjährigen Verbündeten USA weitgehend verloren hat. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach einer militärisch eigenständigen Europäischen Union.
Die Polizeizone Eifel meldet mehrere Einsätze vom Wochenende. In der Industriezone Steinerberg bei St.Vith flüchteten unbekannte Täter nach einem Einbruch, in Aldringen wurden bei einer Kollision zwei Fahrzeuge schwer beschädigt, und in Breitfeld griff die Polizei eine gesuchte Person auf.
Die Bank BNP Paribas Fortis will in den kommenden Jahren verstärkt auf künstliche Intelligenz und Digitalisierung setzen. Nach eigenen Schätzungen könnten dadurch innerhalb von drei Jahren Aufgaben wegfallen, die heute von rund 1.000 Beschäftigten erledigt werden. Entlassungen kündigt die die größte Bank des Landes zwar nicht an, doch frei werdende Stellen sollen künftig nur noch teilweise neu besetzt werden.
Die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl wurden am Wochenende zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Neben Unfällen kam es am Sonntag um 12.38 Uhr im Schwimmbad Lago zu Problemen mit einer Gruppe Jugendlicher aus dem Raum Verviers. Diese sollen andere Badegäste unter Wasser gedrückt und Gegenstände auf diese geworfen haben. Beim Eintreffen der Polizei hatte die Gruppe das Schwimmbad bereits verlassen. Die Jugendlichen wurden jedoch noch angetroffen und ein Hausverbot erteilt.
Wer im Internet beleidigt, bedroht oder gestalkt wird, soll sich künftig besser gegen anonyme Täter zur Wehr setzen können. Die Föderalregierung hat den Weg für eine Gesetzesänderung freigemacht, die Betroffenen von Cybermobbing neue Möglichkeiten eröffnet.
Mit dem Vormarsch israelischer Bodentruppen im Libanon und möglichen neuen Angriffen im Raum von Beirut eskaliert der Krieg in dem kleinen Mittelmeerland weiter. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte neue Angriffe auf Ziele der Hisbollah in Beiruts Vororten an, woraufhin viele Anwohner die Flucht ergriffen. Im Norden Israels ertönten unter neuem Beschuss der Miliz immer wieder Warnsirenen.
Der Lütticher Appellationshof hat in der vergangenen Woche das Urteil des Eupener Strafgerichts bezüglich der Verantwortlichen der Bütgenbacher Kirmesschlägerei von Oktober 2023 in einigen Punkten abgeändert. Bestätigt wurde der Schuldspruch gegen die beiden Hauptangeklagten, einen 24-Jährigen aus Stavelot und einen 25-Jährigen aus Vielsalm. Allerdings wurde ihre Sanktion – 30 Monate Gefängnis und 1.600 Euro Geldstrafe – anders als in Eupen nicht zu vier Fünfteln, sondern vollständig zur Bewährung ausgesetzt.
Die WM rückt immer mehr in Sichtweite: Die Roten Teufel absolvieren am Montagvormittag in Tubize noch ein letztes Training, bevor sie nach Rijeka abreisen. Dort bestreitet das Team von Trainer Rudi Garcia am Dienstagabend (18 Uhr) gegen Kroatien das erste von zwei Testspielen.
Die U18-Mädchenmannschaft des HC Eynatten-Raeren ist nur hauchzart an der belgischen Meisterschaft vorbeigeschrammt. Im Landesfinale unterlag sie Bocholt am Sonntagabend in der Verlängerung mit 28:31.
Obwohl eine HPV-Infektion (Humanes Papillomavirus) jedes Jahr für mehr als 1.000 Krebsdiagnosen in Belgien verantwortlich gemacht wird, wissen viele Menschen nur wenig über die Risiken des Virus. Zu diesem Schluss kommt eine landesweite Umfrage, deren Ergebnisse anlässlich der Ausweitung der Erstattung der HPV-Impfung zum 1. Juni veröffentlicht wurden.
Die steigenden Kraftstoffpreise machen sich zunehmend auch bei der belgischen Bahn bemerkbar. Wie die SNCB am Montag mitteilte, greifen immer mehr Menschen für Freizeit- und Berufsfahrten auf den Zug zurück.
Für viele Studenten in Belgien gehört ein Nebenjob längst zum Alltag. Doch während zahlreiche junge Menschen arbeiten, um sich Freizeitaktivitäten zu finanzieren oder Geld für die Zukunft zurückzulegen, tun andere dies aus purer Notwendigkeit. Genau darin sehen Forscher der Freien Universität Brüssel (VUB) ein wachsendes Problem.
Der Zugang zu einem beruflichen Führerschein ist für viele Menschen eine wichtige Voraussetzung, um eine Arbeit im Transport- oder Logistiksektor aufnehmen zu können.
Das eigentlich für diesen Montag (1. Juni) vorgesehene Verfahren gegen acht Ostbelgier wegen der Beteiligung an einem Schneeballsystem und Erbringung von Bankdienstleistungen ohne die entsprechenden Genehmigungen findet nun doch erst am kommenden Montag, 8. Juni, statt.
Mit einem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen den KRC Genk hat sich KAA Gent das letzte europäische Ticket für die kommende Saison gesichert. Die „Buffalos“ gewannen das Entscheidungsspiel am Sonntagabend mit 5:4 vom Punkt, nachdem es nach regulärer Spielzeit 0:0 und nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte.