Damit ist die Saison 2025/26 in der Jupiler Pro League endgültig abgeschlossen – und zugleich die letzte Spielzeit mit 16 Mannschaften und dem bekannten Play-off-System.
Meister wurde Club Brügge. Der Titelträger qualifizierte sich direkt für die Ligaphase der Champions League. Vizemeister Union Saint-Gilloise muss dagegen in der dritten und vorletzten Qualifikationsrunde antreten. Die Brüsseler werden im sogenannten Nicht-Meister-Weg gesetzt und könnten dort auf namhafte europäische Gegner treffen. Wer die Runde übersteht, erreicht die Play-offs zur Königsklasse, die Verlierer erhalten einen Startplatz in der Europa League.
Da Union bereits den Landespokal gewonnen hatte, ging das damit verbundene Europapokal-Ticket an den Tabellendritten Sint-Truiden. Die Überraschungsmannschaft der Saison steigt direkt in die Play-off-Runde der Europa League ein.
RSC Anderlecht, Vierter der Champions’ Play-offs, startet in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League und steht damit vor einem langen europäischen Sommer. Scheitern die „Veilchen“, bleibt als Auffanglösung die Conference League.
KAA Gent darf nach dem Erfolg gegen Genk in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League antreten.
Auch im Tabellenkeller brachte die Saison eine Besonderheit mit sich. Wegen der umstrittenen Ligareform, die ab der kommenden Spielzeit in Kraft tritt, gab es dieses Mal keinen direkten Absteiger aus der 1. Division. Die Jupiler Pro League wird von 16 auf 18 Vereine aufgestockt, die Play-offs werden abgeschafft.
Schlusslicht Dender musste deshalb in Entscheidungsspielen gegen den Zweitligisten Lommel antreten. Die Limburger setzten sich durch und steigen erstmals in die höchste Spielklasse auf. Dender muss den Gang in die Challenger Pro League antreten, wo auch die AS Eupen antritt.
Direkt aufgestiegen sind zudem Zweitligameister SK Beveren um den Ameler Profi Christian Brüls und der Tabellenzweite KV Kortrijk. (belga/calü)

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