Der Samstagabend in Kelmis ist auf unschöne Art und Weise zu Ende gegangen. Rund um das 1:1 gegen Flénu kam es vonseiten der Gäste zu Beleidigungen und Handgreiflichkeiten im Kabinentrakt.
Die belgische Handball-Nationalmannschaft der Frauen konnte am letzten Spieltag der zweiten Qualifikationsphase für die Europameisterschaft nicht für eine Überraschung sorgen. Die Black Arrows unterlagen Deutschland stattdessen deutlich mit 45:25 und beenden die Quali-Phase auf dem letzten Platz.
Die Eynattener Herren haben auch ihr fünftes Spiel in den Play-Downs gewonnen und siegten eindeutig mit 30:26 gegen die Apollon Spurs aus Kortrijk. Schon zur Halbzeit führten die Herren von Bartosz Kedziora mit 16:11.
Die KTSV Eupen muss den Klassenerhalt über die Play-downs sichern. Obwohl die Weserstädter den Tabellendritten der Super Handball League, Aalsmeer, lange in Bedrängnis bringen konnten, mussten sie sich am Ende knapp mit 30:33 geschlagen geben. Ausschlaggebend waren vor allem die zahlreichen Ballverluste sowie die nachlassenden Kräfte in der Schlussphase.
Unfassbar: Auf der allerletzten Wertungsprüfung der Rallye Kroatien, dem vierten WM-Lauf, wirft der klar führende St.Vither Thierry Neuville (Hyundai) seinen sicher geglaubten Sieg noch weg: Es gewinnt völlig überraschend Takamoto Katsuta (Toyota) zum zweiten Mal in Folge nach seinem Triumph in Kenia.
Die beste Saisonleistung und ein 3:3 gegen Beerschot reichen der AS Eupen möglicherweise nicht zur Qualifikation für die Play-offs der Challenger Pro League. Der RFC Lüttich sicherte sich seinen Platz in den Top 6 am Sonntag durch einen 2:0-Sieg gegen Jong KAA Gent. Eupen hat sein Glück nicht mehr selbst in der Hand – und liefert sich am Freitag ein Fernduell mit Patro Eisden.
Die Rückkehr ist perfekt: Ein Jahr nach dem Abstieg krönt sich die U23-Mannschaft der AS Eupen vorzeitig zum Meister der 3. Division Amateure und steigt über einen 4:2-Erfolg in Harre-Manhay in die vierte Liga auf.
Was bietet uns das Saisonfinale in der 2. Provinzklasse C? Seit dem St.Vither 3:1-Derbysieg gegen den bisher alleinigen Spitzenreiter Weywertz steht fest: Erst am letzten Spieltag kann die Entscheidung im Titelrennen fallen – möglicherweise sogar erst darüber hinaus.
Was für ein Rennen – und was für ein Finale bei der 123. Auflage von Paris-Roubaix: Ein am Sonntag überragender Wout van Aert hat sich in der „Hölle des Nordens“ im Sprint gegen Weltmeister und Überflieger Tadej Pogacar durchgesetzt. Für den Belgier war es nach 258 spektakulären Kilometern der zweite Sieg bei einem Monument seiner Karriere.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad brachten keine Einigung – nun stehen die Zeichen wieder auf Eskalation. Trump kontert das iranische Vorgehen in der Straße von Hormus.
Zu den Gepflogenheiten der Ortschaft Heppenbach gehört es, dass der örtliche Musikverein „Laetitia“ alljährlich zum Frühlingskonzert einlädt. In diesem Jahr stand der Auftritt unter einem besonderen Vorzeichen. Seit Januar fungiert Leon Fank als neuer Präsident des Vereins. Er tritt die Nachfolge von Dirk Müller an, der im Januar 2024 das Amt übernommen hatte.
Im Museum Wartehalle Welchenhausen ist seit Samstag eine Ausstellung von Werken der Künstlerin Anne Killat zu sehen. In der Ausstellung „Im Atem der Elemente“ verbinden sich Malerei und Fotografie zu einer abstrakten Auseinandersetzung mit den fünf Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Aether. Im Zentrum steht die Idee ihrer Einheit: Alles ist miteinander verbunden, nichts existiert isoliert.
Zum ersten Mal hatte die U23 der AS Eupen alles in der eigenen Hand, und sie schlug direkt zu: Ein Jahr nach dem Abstieg steht die Rückkehr in die 2. Division Amateure fest, der 4:2-Sieg in Harre-Manhay machte das Meisterstück der „Panda Youngsters“ am Sonntag perfekt.
Die Versorgung im Bereich der mentalen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bleibt in der DG eine Herausforderung. Das geht aus der Antwort von Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) auf eine parlamentarische Anfrage des SP-Abgeordneten Björn Klinkenberg hervor.
Es ist eine jener scheinbaren Paradoxien, die den belgischen Staat seit Jahren prägen: Mit Einnahmen von 267 Milliarden Euro gehört das Land zu den fiskalisch leistungsstärksten Europas – und doch ringt die Regierung verzweifelt um zusätzliche fünf Milliarden Euro. Eine Summe, die im Verhältnis marginal wirkt, politisch jedoch über Stabilität und Glaubwürdigkeit der Haushaltsstrategie entscheidet.
Mit der neuen Reihe „Musikalische Begegnungen mit …“ eröffnet das OstbelgienFestival ein Format, das bewusst auf persönliche Handschriften setzt. Im Zentrum steht jeweils eine prägende Persönlichkeit des belgischen Musiklebens, die eingeladen wird, mehrere Konzerte eigenständig zu gestalten.
Sie war der absolute Star des Abends: Jessica Pratt in der Titelrolle der Lucrezia Borgia in der gleichnamigen Oper von Gaetano Donizetti. Die Brava-Rufe wollten beim langanhaltenden Schlussapplaus am Premierenabend kein Ende nehmen. Zurecht. Die australische Sopranistin lieferte eine makellose und maßstabsetzende Interpretation dieser an vokalen Herausforderungen prallvollen Rolle.
Die Raerener Pfadfinder laden am Freitag, 1. Mai, zu einer gemeinsamen Einkehrwanderung nach Reinartzhof ein. Seit 53 Jahren ist die Kapelle auf Reinartzhof ein besonderer Ort der Stille und Besinnung inmitten der Natur. Für viele Menschen dient sie als Rückzugsort, um dem Alltag zu entfliehen und neue Kraft zu schöpfen. Gleichzeitig erinnert sie an die ehemalige Siedlung Reinart und ihre Bewohner und steht damit auch für Geschichte, Gemeinschaft und gelebte Tradition.
Fast ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landet unverzehrt im Müll. Um dieser Entwicklung den Kampf anzusagen, hat die Kelmiserin Anouk Bielders gehandelt. Die 25-Jährige rettet regelmäßig Lebensmittel über die Organisation Foodsharing und teilt ihre Erfahrungen auf TikTok und Instagram, um auch andere zum Umdenken zu bewegen.
Wer in Ostbelgien nach Ferienbetreuung oder Freizeitangeboten für Kinder sucht, braucht oft Geduld. Informationen sind verstreut, viele Angebote bleiben unentdeckt. Genau hier setzt die Plattform „Vacamy“ an. Hinter dem Projekt stehen Sarah und Martin Henke aus Kelmis, die ein Problem aus dem eigenen Alltag lösen wollten.