Anrufer in den beiden Provinzen können zwischen Niederländisch, Französisch und Deutsch wählen. In der Provinz Limburg kommt es insbesondere in Grenznähe häufig vor, dass Anrufe über einen Mobilfunkmast in Lüttich bei einer französischsprachigen Notrufzentrale landen.
Wer Niederländisch auswählt, wird an eine flämische Notrufzentrale weitergeleitet, bei Französisch an eine wallonische Zentrale. Wer sich für Deutsch entscheidet, wird mit einem deutschsprachigen Operator in der Notrufzentrale von Lüttich verbunden, schreibt die Nachrichtenagentur Belga. Die Alarmierung der Einsatzkräfte vor Ort erfolgt demnach über ein Übersetzungsprogramm. Dadurch erhielten Feuerwehr- und Rettungsdienste ihre Einsatzanweisungen weiterhin in der Sprache ihrer jeweiligen Kaserne, erklärt das föderale Innenministerium. Wichtig: Das Sprachwahlmenü gilt ausschließlich für Anrufe bei der Notrufnummer 112 und nicht für Polizeinotrufe über die Nummer 101. (belga/sc)

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