Die 30-jährige Limburgin geht als Favoritin in die Partie gegen die 21-jährige Thailänderin, die sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hat.
„Sie kommt aus der Qualifikation und hat bereits drei Matches gespielt. Aber das Hauptfeld ist etwas Anderes. Es beginnt eine neue Woche. Sie wird Selbstvertrauen haben, aber ich hoffe, sie mit meiner Erfahrung ein wenig aus dem Konzept zu bringen. Ich weiß noch nicht genau, wie sie spielt, aber hier gibt jede Spielerin sowieso 100 Prozent“, sagte Mertens am Samstag. Im vergangenen Jahr war für Mertens bereits in der zweiten Runde Endstation – nach einer Niederlage gegen die amerikanische Topspielerin Jessica Pegula. „Mit dem Momentum, das ich jetzt habe, erwarte ich, weiter zu kommen als im letzten Jahr. Ich werde mir selbst keinen Druck machen, das ist nie gut. Ich werde frei aufspielen, mein Niveau stimmt“, versichert sie.
Anders als in den vergangenen Jahren verzichtete Mertens in der Vorbereitung auf die Australian Open auf das Turnier von Hobart. Dort hatte sie 2017 und 2018 den Titel gewonnen und in den beiden vergangenen Jahren jeweils das Finale erreicht. In diesem Jahr beschränkte sie sich auf eine Teilnahme am United Cup. Bei dem gemischten Nationenturnier erreichte sie an der Seite von Zizou Bergs das Halbfinale. Die Entscheidung, Hobart in diesem Jahr auszulassen, sei ganz bewusst gefallen, um ihren Körper zu schonen, betont Mertens. „Ich hatte dort zwar ein Finale zu verteidigen, aber die Punkte habe ich beim United Cup fast vollständig zurückgewonnen. (...) Im November bin ich 30 geworden. Mein Körper muss die nötige Regeneration bekommen“, erklärt sie. Mertens hat die Australian Open bereits zweimal im Doppel gewonnen. Ein dritter Titel ist jedoch kein Muss. „Meine Priorität ist ganz klar das Einzel. Wenn ich dort ausscheide, wird das Doppel wichtig“, sagt sie. Nach dem Rückzug der Tschechin Veronika Kudermetova, die eine längere Pause einlegt, bildet Mertens in diesem Jahr erneut ein Duo mit der Chinesin Shuai Zhang. (belga/sc)

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