Die Lage in den belgischen Gefängnissen bleibt angespannt. Zwar ist die Zahl der Insassen, die mangels Betten auf einer Matratze auf dem Boden schlafen müssen, zuletzt leicht gesunken – dennoch betrifft dies weiterhin 482 Gefangene. Das teilte die sozialistische Gewerkschaft CGSP am Montag mit; die Zahlen wurden von der Gefängnisverwaltung bestätigt. Zum Höhepunkt der Krise Ende vergangenen Jahres hatten noch fast 700 Häftlinge keinen eigenen Schlafplatz.
Autofahrer müssen sich Ende Januar auf erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der E40 bei Bertem einstellen. Von Freitag, 30. Januar, bis Sonntag, 2. Februar, wird die Brücke des Tervuursesteenweg (N3) über der Autobahn abgerissen. Das flämische Straßen- und Verkehrsamt empfiehlt, das Gebiet möglichst zu umfahren.
Nach Informationen der Kinderschutzorganisation Child Focus ist in Belgien bislang ein Fall einer sadistischen Online-Chatgruppe bekannt, in dem sich ein Opfer selbst schwere Gewalt zufügte. Dabei kam es auch zu sexualisierten Taten. Darüber berichten die Tageszeitungen „De Morgen“ und „Het Laatste Nieuws“, nachdem die niederländische Polizei mitgeteilt hatte, dass in den vergangenen zwei Jahren mindestens fünf Mädchen unter dem Einfluss ähnlicher Gruppen einen Suizidversuch unternommen haben.
Sturm, Schnee und glatte Straßen sind gerade im ostbelgischen Winter keine Seltenheit. Umso verwunderter haben Teile der Bevölkerung die teils düsteren Prognosen vor dem vergangenen Wochenende zur Kenntnis genommen. Das Königliche Meteorologische Institut weist den Vorwurf des Alarmismus zurück.
Weniger Glamour, dafür mehr Gespräche über Preise, Reichweiten und Garantien. Zehn Tage lang soll der Brüsseler Autosalon zeigen, dass das Auto – trotz Klimadebatten und Kaufzurückhaltung – noch immer Menschen bewegt. Nicht nur emotional, sondern vor allem wirtschaftlich. In sechs Hallen am Heysel geht es nicht um automobile Träume allein, sondern um ganz konkrete Fragen: Wer kauft noch neu? Welche Technik setzt sich durch? Und wie viel Unsicherheit verträgt ein Markt, der von Veränderung lebt? Eine Reportage von der Brussels Motor Show – zwischen Ladeangst und Kauflaune.
Das Zentrum für Kinderbetreuung der DG (ZKB) hat seinen Plan für die Betreuung während der Karnevals-, Oster- und Sommerferien veröffentlicht – und damit bei einigen Eltern, vorwiegend in Eupen, für Ärger und mögliche Umplanungen gesorgt. Anmeldungen sind ab Donnerstag, 15. Januar, möglich.
Die Wohnungsnot in Spanien spitzt sich seit Jahren zu: Im ganzen Land fehlen inzwischen 700.000 Wohnungen. Nun will die Regierung den Mietmarkt stärker regulieren und Vermieter in die Pflicht nehmen.
Mit ihrem „Nussknacker“ hat das Walhorner Tanzzentrum „Bewegung und Tanz“ die Grenze zwischen Nachwuchsarbeit und professionellem Ballett überzeugend überschritten. Fachleute wie auch das normale Publikum waren von dieser Inszenierung mehr als angetan.
Knapp zwei Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana muss der Besitzer der betroffenen Bar, Jacques Moretti, in Untersuchungshaft. Das zuständige Zwangsmaßnahmengericht in Sitten (Sion) im Schweizer Kanton Wallis hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben.
Volles Haus mit über 400 best gelaunten Karnevalisten und fünf Stunden Programm voller lauter und manchmal auch leiser Töne: So hat die KKG Berger Block am Samstag im Alten Schlachthof ihre Sitzung im Jubeljahr des 7x11-jährigen Bestehens gefeiert.
Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz lassen grüßen: So gingen am vergangenen Sonntag die Neujahrsempfänge der Parteien CDU und SPD in der deutschen Eifel in prominenter Besetzung über die Bühne.
Nach einem Verkehrsunfall ist die Lütticher Straße in Lontzen am frühen Montagnachmittag vorübergehend gesperrt worden. Etwa auf Höhe des Unternehmens Kohl kam ein Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und landete auf dem Dach.
Das Eupener Strafgericht hat am Montagmorgen sein Urteil zu einer Messerstecherei, die sich Ende Juni 2025 in der Eupener Neustraße zugetragen hat, gesprochen: Der junge Tatverdächtige, der seit dem Zwischenfall in Untersuchungshaft sitzt, wurde zu 20 Monaten Haft und 400 Euro Geldstrafe verurteilt.
Gute Nachrichten von Wout van Aert: Bereits zehn Tage, nachdem er sich bei einem Cyclocross-Rennen in Mol den Knöchel gebrochen hatte, sitzt der Belgier wieder auf dem Sattel.
Die Belgian Pastry Lions stehen in den Startlöchern für einen der wichtigsten Wettbewerbe ihrer Karriere. Am kommenden Sonntag und Montag tritt das belgische Pâtisserie-Team bei der Qualifikation zum Pastry World Cup in der Pariser Messehalle Porte de Versailles an. Das gab das Team am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel bekannt. Die drei besten Mannschaften sichern sich eines der begehrten Tickets für das große Finale in Lyon 2027.
Das Volvo-Werk in Gent – die letzte verbliebene Autofabrik Belgiens – hat im Jahr 2025 deutlich mehr Fahrzeuge produziert als im Vorjahr. Die Produktion stieg um knapp 14 Prozent auf insgesamt 212.177 Fahrzeuge. Damit bestätigt der Standort seine zentrale Rolle innerhalb des schwedischen Autobauers.
NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat die landesweite Schulschließung wegen Glatteisgefahr gegen Kritik verteidigt und den Lehrkräften für die schnelle Organisation des Distanzunterrichtes gedankt. Es gehe um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg und darum, „dass wir die Entscheidung frühzeitig treffen, damit Schulen, aber auch vor allen Eltern und Kinder sich darauf einstellen können“, sagte Feller dem Sender WDR2.
Immer mehr Unternehmen in der Wallonie und in Brüssel setzen auf umweltfreundlichere Prozesse. Laut einer gemeinsamen Studie des Unternehmerverbands UCM und der CBC Bank reduzieren zwei Drittel der Betriebe ihren Verbrauch an Rohstoffen, während 62 Prozent weniger Wasser einsetzen.
Das jüdische Kollektiv Golem schlägt Alarm: Antisemitismus habe in Belgien – wie auch in anderen Ländern – ein dramatisch hohes Niveau erreicht. Angesichts wachsender Unsicherheit innerhalb der jüdischen Gemeinschaft ruft das linksgerichtete Kollektiv zu einer breiten Mobilisierung gegen die zunehmende Feindseligkeit auf. „Wann kommt endlich das Aufwachen?“, fragen die Verantwortlichen von Golem in ihrem Appell.