Nemmouche, der des vierfachen Mordes in einem terroristischen Kontext angeklagt ist, sprach nur kurz: „Ich wurde reingelegt. Wenn ich es ändern könnte, würde ich alles anders machen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit während zwei Monaten“, wandte er sich lakonisch an die Geschworenen. Dem Hauptangeklagten droht lebenslange Haft.
Sein Komplize Bendrer, der angeklagt ist, die Tatwaffen besorgt zu haben, sagte: „Ich verstehe nicht, weshalb ich hier bin. Draußen wartet mein Leben auf mich. Ich habe nichts getan und habe Angst.“ Sein Anwalt plädiert auf unschuldig.
Die Geschworenen zogen sich am Dienstag in ein Brüsseler Hotel zurück. Ihr begründetes Urteil zur Schuldfrage wird für Donnerstag erwartet. Im Falle eines Schuldspruches folgen die Beratungen über das Strafmaß, das für Freitag erwartet wird. Die Geschworenen müssen 56 Fragen beantworten: 20 zu Nemmouche, 26 zu Bendrer. (gz/belga)

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