Die Narren in Deutschland boten Sturmtief „Bennet“ die Stirn. Trotz heftiger Böen und Regenschauern bahnten sich die Karnevalszüge in den Hochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf ihren Weg durch die Stadt – in leicht abgespeckter Form. So verzichteten die Karnevalisten in allen drei Städten auf Pferde. Andernorts wurden Züge abgesagt oder verschoben. Die beliebteste Zielscheibe der Narren war – wieder einmal – der Mann mit der sehr blonden Haartolle. In Düsseldorf hielt US-Präsident Donald Trump als „Schmutzengel“ seine schützenden Hände über den saudischen Prinzen Mohammed bin Salman mit einer bluttriefenden Kettensäge – eine Anspielung auf die Ermordung des saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi. Die Mainzer zeigten Trump als klimavergiftendes Rindvieh, die Kölner als Golfspieler, der Klimaabkommen und Iran-Deal wegschießt. Als besonders politisch und provokant erwiesen sich einmal mehr die Düsseldorfer Wagen von Jacques Tilly. Der rote Faden bei ihm war diesmal das Thema Rechtspopulismus – etwa in Italien, Polen und nicht zuletzt in Deutschland. Natürlich bekam auch die Kanzlerin ihr Fett weg: In Köln schredderte Merkel sich wie ein Bild des Künstlers Banksy (Bild unten).




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