Notfallversorgung: Huppertz begrüßt die aktuelle Entwicklung

<p>Jolyn Huppertz</p>
Jolyn Huppertz | Foto: CSP

Bisher war es aufgrund des fehlenden Vertrags zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen nicht möglich, dass eine Ambulanz aus NRW im Notfall einen Patienten in Ostbelgien behandelt. Es besteht jedoch bereits eine solche Vereinbarung mit Rheinland-Pfalz. Positive Entwicklungen seien in Sicht. Der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) habe einen Vorschlag für ein Abkommen an NRW geschickt und NRW-Gesundheitsminister Laumann arbeite derzeit an einer Rückmeldung, die im Laufe des Sommers erwartet wird, hieß es demnach. Huppertz, begrüßt diese Entwicklung und betont die Bedeutung einer verbesserten grenzüberschreitenden Notfallversorgung für Ostbelgien. Schon im Mai habe sie in der PDG-Regierungskontrolle eine Frage zur Zusammenarbeit zwischen den ostbelgischen Krankenhäusern und den Krankenhäusern in der Regio Aachen gestellt. Sie erkundigte sich nach dem Niveau der Zusammenarbeit des Eupener Krankenhauses im Vergleich zu den Krankenhäusern Prüm und St.Vith in Rheinland-Pfalz. „Der Wunsch der ostbelgischen Bevölkerung besteht darin, eine engere Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg zu ermöglichen und somit eine optimale Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen“, schreibt Jolyn Huppertz, die kürzlich ihren Austritt aus der CSP-Fraktion im Parlament der DG erklärt hatte. (red/sc)

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