Vor einem Jahr hat sich eine Bürgerbewegung zusammengeschlossen, die sich gegen die Pläne ausspricht. Sie beklagt „den Verlust von landwirtschaftlichen Flächen, das Übergreifen auf Feuchtzonen, die Überdimensionierung menschlicher Bedürfnisse gegenüber den Bedürfnissen der Natur, den verschwenderischen Umgang mit Landschaft und die schädlichen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und die Attraktivität eines ganzen Lebensraumes“, wie es in der Einladung heißt. Außerdem stellen sie „einen Widerspruch zwischen den politischen Ansprüchen und Erkenntnissen auf dem Papier – nachzulesen in den Zielen der Raumordnung aus ,Ostbelgien leben 2040’ – und deren Umsetzung in konkreten Projekten“ fest.
Vonseiten der Stadt St.Vith wird argumentiert, wer sich nicht jetzt in eine gute Ausgangsposition bringe, der werde in den nächsten 40 Jahren mit leeren Händen dastehen.
Die „Vegder Denkfabrik“ will laut Ankündigung des Rundgangs wissen: „Wo liegen die besagten Flächen? Was ist problematisch an ihrer Nutzung? Wie sieht es eigentlich mit dem bestehenden Gewerbegebiet aus? Welche Argumente führen die Bürger ins Feld? Wie stichhaltig erweisen sie sich vor Ort? Welche Antwort geben sie auf die berechtigten Bedürfnisse des Gewerbes?“
Interessierte Menschen, die sich ein Bild vor Ort machen wollen, sind am Sonntag, 4. Juni, um 14 Uhr zum Treffpunkt am Recypark in St.Vith eingeladen. Die Führung leitet die Bürgerbewegung. Anderthalb Stunden Zeit sowie festes Schuhwerk sollten die Teilnehmer einplanen. (red/ab)
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