Pogacar will alle Monumente: Roubaix ein Ziel „in der Zukunft“

<p>Tadej Pogacar in Aktion</p>
Tadej Pogacar in Aktion | Foto: Jan De Meuleneir/belga

Die am kommenden Sonntag stattfindende 120. Auflage von Roubaix lässt Pogacar allerdings aus. „Ich muss ein paar Kilo zulegen für Roubaix. Und meine Hände müssen etwas zäher werden dafür. Dann werden wir sehen“, sagte der Slowene. Es sei auf jeden Fall ein Ziel für die Zukunft.

Pogacar hat neben Flandern bereits Siege bei der Lombardei-Rundfahrt und Lüttich-Bastogne-Lüttich gefeiert. Bisher gelang es nur den Belgiern Rik Van Looy, Eddy Merckx und Roger De Vlaeminck alle fünf Monumente zu gewinnen. Bei Mailand-Sanremo war Pogacar in diesem Jahr auf Platz vier gefahren. „Dabei war ich da in einer richtig guten Form. Das Rennen wird wohl am schwierigsten zu gewinnen sein“, sagte der zweimalige Tour-de-France-Sieger.

Einen Erfolg in Roubaix traut die Konkurrenz Pogacar auf jeden Fall zu. „Er hätte keine technische Mühe, da mitzufahren. Wenn man irgendwann alles zigmal gewonnen hat, vielleicht wird einem dann langweilig und man sucht sich Ziele. Dann ist Roubaix womöglich eins davon“, sagte Rolf Aldag, Sportchef von Bora-hansgrohe. Und der deutsche Meister Nils Politt, 2019 Zweiter in der „Hölle des Nordens“, meinte: „Roubaix ist ein Stück anders. Aber er ist ein Weltklasse-Rennfahrer - und er kann alles.“

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