Hochwasservorwarnung für mehrere Wasserläufe in der Wallonie und Ostbelgien

<p>An mehreren Stellen in Ostbelgien könnten im Laufe des Tages Vorwarnstufen überschritten werden.</p>
An mehreren Stellen in Ostbelgien könnten im Laufe des Tages Vorwarnstufen überschritten werden. | Foto: belga

Die Vorwarnstufe würde gegen Mittag an der Dender und ihren Nebenflüssen erreicht.

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Kommentare

  • .. hoffentlich lässt man schon Wasser aus der Talsperre ab, bevor sie wieder" ÜBERLÄUFT"....

  • Keine Sorge, Herr Vomberg, gestern Abend war sie proppenvoll. Es wird vorgesorgt, man hat ja aus der Geschichte gelernt...

  • Vor Beginn der Regenfälle in Juli 2021 betrug die Reserve-Aufnahmekapazität der Wesertalsperre 5,6 Millionen Kubikmeter. (Mehr als 2,5 mal soviel, wie zu dem Zeitpunkt vorgeschrieben)
    Trotz der damaligen Falschmeldung des GE-Chefredakteurs war auch eine Woche nach der Hochwasserkatastrophe und angesichts damals neuer angekündigter Regenfälle, die Talsperre nicht “wieder voll” sondern wies erneut mehr als 5 Millionen Kubikmeter Aufnahmekapazität auf.

    Auch gestern war die Talsperre weit davon entfernt “proppenvoll” zu sein, besagen die neuen Sicherheitsvorgaben u.a., dass die Sicherheitsreserve der Talsperre von 2.3 auf 6 Millionen Kubikmeter erhöht wurde. Dies wurde durch fast permanentes Ablassen von Wasser in den vergangenen regenreichen Wochen auch erzielt.
    Auch permanente 6 Millionen Kubikmeter Reserve allein (!) (also 400.000 Kubikmeter mehr Reserve als im Juli 2021 tatsächlich vorhanden) würden allerdings nicht verhindern, dass die Talsperre “überläuft” wenn - wie damals - fast 13 Millionen Kubikmeter (rund die Hälfte der Gesamtkapazität der Sperre) innerhalb kurzer Zeit in die Sperre fließen.

    Wer diese Tatsachen nicht zur Kenntnis nimmt und damals wie heute behauptet, die Talsperre sei wieder voll oder gar “proppenvoll”, verdeutlicht nur seine Ahnungslosigkeit und verbreitet aus welcher Motivation auch immer Falschinformationen.
    Er macht sich damit übrigens mindestens so unglaubwürdig wie der zuständige Minister, der im Juli 21 unhaltbar behauptet hatte, die Talsperre sei halb leer gewesen.

    Genauso unglaubwürdig ist übrigens die weiter verbreitete Behauptung, die Verantwortlichen der Talsperren von Robertville und Bütgenbach hätten damals verantwortungsvoller gehandelt und zeitig Wasser abgelassen. Die Reservekapazität dieses Talsperrenverbundes betrug vor den Regenfällen nur etwas mehr als 1 Million Kubikmeter, da diese Sperren angesichts der touristischen Aktivitäten im Sommer möglichst gefüllt und kein bis wenig Trinkwasser zur Verfügung stellen. Bei größerem Einzugsgebiet und gleicher erwarteter Regenmenge von zunächst 150mm waren die Engie-Verantwortlichen gezwungen (!), zusätzliche Reserven zu schaffen, um das unausweichliche “Überlaufen” der Sperren zu verhindern.
    Nur der Umstand, dass im Einzugsgebiet der südlichen Sperren wesentlich weniger Niederschläge als vorhergesagt zu verzeichnen waren, im Einzugsgebiet der Wesertalsperre aber fast doppelt soviel, hat dazu geführt, dass die Katastrophe im Wesertal und nicht im Warchetal stattgefunden hat.

    Auch die preisgekrönte “Recherche” des ehemaligen GE-Chefredakteurs hat diese Fakten und Schlussfolgerungen unterschlagen, passten sie doch nicht in die bereits auf Hochtouren laufende einseitige Kampagne. Zu dieser Kampagne gehörte auch die manipulative Milchmädchenrechnung, die Wesertalsperre “sei zu 53% für das Weserhochwasser verantwortlich”. Aber mediale Preise gibt es auch für noch einfältigere Darbietungen.

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