Auftritt im Parlament: Jordan Bardella folgt Einladung des Vlaams Belang

<p>Jordan Bardella</p>
Jordan Bardella | Foto: afp

Ein Jahr vor der französischen Präsidentschaftswahl holt der Vlaams Belang damit den Vorsitzenden der rechtsextremen Partei nach Flandern – genauer gesagt in den Saal „De Schelp“ des flämischen Parlaments. Bardella soll dort unter anderem über seine Sicht auf die Zukunft Europas und „freier Nationen“ sprechen.

Den Abend eröffnet laut Einladung das Brüsseler Parlamentsmitglied Bob De Brabandere. Vlaams-Belang-Parteichef Tom Van Grieken soll die Veranstaltung mit einer Rede abschließen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Vlaams Belang einen politisch nahestehenden Spitzenpolitiker aus Frankreich nach Flandern einlädt. Bereits 2015 hatte die Partei Marine Le Pen, die damalige Vorsitzende des Front National, zu einem Kolloquium ins flämische Parlament geholt. Der Front National war der Vorgänger des heutigen Rassemblement National. Der Besuch war damals umstritten und wurde von einer Demonstration begleitet.

Nach Angaben der Parlamentspräsidentin Freya Van den Bossche (Vooruit) handelt es sich bei dem geplanten Auftritt um eine Fraktionsveranstaltung des Vlaams Belang. Der Antrag werde in solchen Fällen vom Generalsekretariat anhand der Geschäftsordnung geprüft. Wenn die Bedingungen erfüllt seien, werde die Veranstaltung zugelassen. Da es sich um eine Fraktionsveranstaltung handele, die diesen Bedingungen entsprochen habe, habe das Generalsekretariat sie genehmigt. (belga/calü)

Kommentare

  • ...alles in Butter. Die kleinen Braunen unter sich.

    Was kümmert uns das - bis es keinen mehr gab, der protestieren konnte? Niemöller...

  • Hallo Herr Piersoul,
    wir haben geplant, darüber im Laufe des Wochenendes zu berichten (und am Dienstag in der Printzeitung).
    Liebe Grüße,
    Christian Schmitz, Chefredakteur

  • Wieso und warum liest man hier im GE nichts über die "Missstände" sprich "Schummelei" bei der Sozialwohnungsvergabe in Anderlecht.???
    IdT, mal wieder in Anderlecht.
    Der Vorsitzenden, Lotfi Mostefa heißt der Gute, der "Anderlechtse Haard", so heißt diesen Verein, hat sein Einfluss gelten lassen um u.a. seine Familie und Freunde Vorrang zu gewähren bei der Vergabe von Sozialwohnungen...
    Übrigens ist diese Herr auch Vorsitzender des ÖSHZ in Anderlecht...
    Wie geht sowas???
    War da nichts in 2025 bzw. Anfang 2026 "etwas" mit der vergabe von ÖSHZ-Gelder an Personen die nicht in der Gemeinde leben, oder wegen die Domizilierung kein Anrecht auf ÖSHZ Unterstütze sogar bei einer musste man feststellen das der schon verstorben war.
    Da war es den Bürgermeister der sich persönlich, dafür eingesetzt hatte...auch dabei kann man sich Fragen stellen.
    Welche Partei gehören diese Guten.???
    IdT, zur PS...mal wieder.
    Schade das man hier im GE noch nichts darüber lesen konnte.
    Schade das man die Experten und Alleswisser(die Hezels, Leonards und andere Schlecks) aus diese Foren nicht hört.

  • Die Frage ist eher: Was hat das belgische ÖSHZ in Anderlecht mit dem französischen rechtsextremen Rassemblement (ex-Front) National zu tun?
    Richtig.
    Gar nichts.

    Whatabboutismus, Pseudo-Empörung, Rauchbomben. Am Thema vorbei. Bewusst. Kleines Einmaleins des Populismus...

    Vielleicht funktioniert's beim nächsten mal, Herr Piersoul.

    Vielleicht ging es ja auch nur darum, dem kleinen öffentlichen Stelldichein der bigotten braunen Brüder bildlich Beifall zu klatschen?

    Ach ja, Bardella - der "Mann des Volkes, des kleinen Mannes", der nun mit, Achtung festhalten: Maria Carolina di Borbone delle Due Sicilie (und bitte ganz ausgeschrieben und mit allen Titeln und mit höflichem Knicks vor Fräulein Prinzessin) ein Paar bildet.
    Arbeiterklasse eben.

    Aber wir wissen ja, dass die Wählerschaft von Populisten und Rechtsextremisten alles nicht so genau nimmt, wenn es um ihre quasi-heiligen Heilsfiguren geht.
    'Tut was ich sage und nicht was ich tue'
    ...oder so ähnlich.

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