Weiterhin dabei ist der Parallel-Riesenslalom der Snowboarder, der ebenfalls auf dem Prüfstand gestanden hatte.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bedauert die Entscheidung des IOC. „Ich teile die Enttäuschung derAthletinnen und Athleten, die über Jahre mit großer Disziplin, Leidenschaft und Entbehrung auf die Verwirklichung ihres olympischen Traums hingearbeitet haben und nun zunächst mit dieser Entscheidung leben müssen“, sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Zugleich müssen wir anerkennen, dass das IOC das olympische Programm im Sinne zukunftsfester Spielean veränderte Rahmenbedingungen anpassen muss.“
Die NoKo war seit der Winterspiel-Premiere 1924 in Chamonix dabei, allerdings wurde die „Königsdisziplin“ des Wintersports vor Jahren schon angezählt. Das IOC, das sich Geschlechtergleichheit auf die Fahnen geschrieben hat, formulierte einige Kritikpunkte: zu geringe internationale Verbreitung, begrenzte Zahl konkurrenzfähiger Nationen und vergleichsweise geringe globale Zuschauerreichweite. Auch im Februar Mailand und Cortina waren die Frauen, die seit 2020 Weltcups austragen, nicht zugelassen gewesen.
„Hinsichtlich der meisten Beliebtheitsindikatoren belegte die Nordische Kombination bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014, PyeongChang 2018, Peking 2022 und Mailand-Cortina 2026 den letzten Platz unter allen Disziplinen. Bei den jüngsten Olympischen Winterspielen rangierte sie bei 11 der 14 untersuchten Beliebtheitsindikatoren auf dem letzten Platz“, erklärte das IOC. (sid/kupo)

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