Fusioniertes ZAWM startet mit Aufbruchsstimmung ins neue Jahr – Zusammenarbeit nun „selbstverständlich“

<p>Sichtlich gute Stimmung herrschte beim Neujahrsempfang des fusionierten ZAWM.</p>
Sichtlich gute Stimmung herrschte beim Neujahrsempfang des fusionierten ZAWM. | Foto: ZAWM

Der Verwaltungsratspräsident Karl-Heinz Huppertz ging in diesem Rahmen auf die Ereignisse der letzten Jahre ein. Da gab es zunächst einmal die Fusion der beiden ZAWM. Für die Verwaltungsräte sei dies „ein großer Kraftakt im Vorfeld“ gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Es sei aber auch eine sehr große Herausforderung für die Direktion und das Personal gewesen, die neben der Bewältigung der Coronakrise auch die Personalabgänge und krankheitsbedingten Ausfälle und den Aufbau einer neuen Struktur aufzufangen hatten.

Karl-Heinz Huppertz sprach dem gesamten Personal seinen Dank aus: Dieses habe mit außerordentlichem Einsatz diese schwierige Phase gemeistert. Auch dem Institut für Aus- und Weiterbildung (IAWM) dankte der Verwaltungsratspräsident für seine Unterstützung. Ganz besonders stolz zeigte er sich darauf, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Standorten inzwischen zu einer „Selbstverständlichkeit“ geworden sei, wie es in der Mitteilung heißt. Nur so könne der dualen Ausbildung in der DG eine gute Zukunft gesichert werden. Es sei aber auch in dieser Zeit sehr viel mehr in den verschiedenen Abteilungen des ZAWM geleistet worden. Das fange bei der Förderung der Lehrlinge an, die Hilfe bräuchten, über die Neuaufstellung der Weiterbildungsabteilung, die derzeit in die entscheidende Phase gehe, bis hin zu den erfolgreichen Teilnehmern an den Landesmeisterschaften. All das sei Grund genug, beim Neujahrsempfang darauf anzustoßen und Danke zu sagen, hieß es. Auch für das neue Jahr hat sich das ZAWM einiges vorgenommen: Neben verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich mit der gemeinsamen Betriebskultur befassten, treffen sich andere Arbeitsgruppen, um das gemeinsame Leitbild zu überarbeiten mit dem Ziel, mit allen zusammen die pädagogische Arbeit in der dualen Ausbildung zu überdenken und neue Ansätze zu entwickeln, damit der Unterricht noch besser auf die ständig wachsenden Anforderungen der Jugendlichen und der Betriebe vorbereiten könne. Bei dem Termin wurde auch die neue Direktorin des ZAWM vorgestellt: Claudia Thissen wird im März die Nachfolge von Thomas Pankert antreten. Dieser wird sie noch ein paar Monate begleiten, bevor Pankert zum Ende des Schuljahres nach 37 Jahren in den Ruhestand wechselt. (red/sc)

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