Würden Sie sich einen alten, verkehrsuntauglichen Wagen andrehen lassen? Wohl nicht! Wenn der „Anbieter“ zudem erklären würde, das Vehikel erst in 2026 auszuliefern – und dies obendrein ohne (!) Garantie bzgl. dessen Funktionstauglichkeit..., dann würden Sie sofort abwinken! „Nebenbei“ würden Sie noch erfahren, dass noch gewaltige Kosten zur Beseitigung anderer schrottreifer Wagen auf Sie zukämen...!
So ähnlich kann man den Deal zwischen Regierung und dem Energiekonzern Engie-Electrabel in Szene setzen. Was uns hier auf höchster Ebene vorgegaukelt wird, ist die totale Blamage und an Kurzsichtigkeit kaum zu überbieten. Kein Hauseigentümer und kein Autobesitzer würde – bei halbwegs guter Gehirnfunktion – auch nur annähernd solch einen Deal eingehen. Ein fauler Deal, bei dem quasi alles offen ist, die immensen zu erwartenden Kosten auf die Allgemeinheit verteilt werden und die Gewinne aus dem Atomgeschäft in die Taschen der Lobbyisten fließen...!
Premier De Croo und Energieministerin Van der Straeten haben sich über den Tisch ziehen lassen, denn es werden Steuergelder sein, mit denen Engie-Electrabel finanziert werden wird!
Anstatt alles daranzusetzen, konsequent Energieeinsparungen umzusetzen und die Energiewende mit Nachdruck voranzutreiben, verhält sich die Regierung wie auf einer bekannten Springprozession – zwei Schritte vor, ein Schritt zurück…In Fragen nachhaltiger, progressiver Energiepolitik ist dies jedoch eine fatale Haltung, weil somit wichtige Weichenstellungen zugunsten erneuerbarer Energien schon wieder auf die lange Bank geschoben werden – ein Desaster!
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