Das Nachrichten- und Programmangebot sei für die Nutzer jetzt moderner, übersichtlicher und informativer. Gleich auf der Startseite gebe es mehr Informationen auf einen Blick: Die Nutzer würden schneller und besser informiert. Auch die Präsentation der Inhalte sei jetzt moderner, aufgeräumter und übersichtlicher. Insgesamt sei die neue Seite benutzerfreundlicher. Audio- und Videobeiträge des BRF erhielten mehr Sichtbarkeit. Neben BRF Nachrichten seien auch die Seiten von BRF1, BRF2, BRF Mediathek und BRF Unternehmen überarbeitet worden. Livestreams, Podcasts, Serviceinformationen zu Wetter und Verkehr sowie die Social-Media-Kanäle des BRF seien jetzt ganz einfach über das Kopfmenü der Internetseite zu erreichen. „Das Update von brf.be ist mehr als ein neuer Anstrich: Der gesamte Unterbau wurde erneuert und unsere Journalisten erhalten mehr inhaltliche Gestaltungsmöglichkeiten. Das alles bringt viele Vorteile für unsere Nutzer mit sich, denen wir mehr Komfort sowie ansprechend aufbereitete Inhalte präsentieren können“, wird BRF-Direktor Alain Kniebs in der Mitteilung zitiert. Der Belgische Rundfunk sei seit 2004 mit einem eigenen Portal im Internet vertreten – zusätzlich zu den linearen Verbreitungswegen Hörfunk und Fernsehen. Zu den Digitalangeboten des BRF gehörten zudem eigene Kanäle in den sozialen Medien, die BRF Podcasts, die RTBF-App Auvio sowie die Präsenz von BRF1 und BRF2 im Digitalradio DAB+, heißt es abschließend. (red/kupo)

Kommentare
Praktisch, dass die Kommentare damit gleich auch verschwinden/kaum zu finden sind. Egal ob es dumme oder ergänzende Beiträge sind.
Bedauerlich ist, dass der BRF die Sichtbarkeit der Hörer/Leserkommentare sozusagen “en passant” mit der Neugestaltung seiner Homepage einschränkt. Da hätte man sich zumindest eine entsprechende offene Information über die Zielsetzung und Kommunikation mit den Nutzern gewünscht.
Dem öffentlich-rechtlichen BRF sollte die Beteiligung seiner Hörer/Leser m.E. eine Herzensangelegenheit sein.
Wenn es das Ziel der BRF-Verantwortlichen war, eine Überlastung der Online-Redaktion durch die Verwaltung ausufernder Leserkommentare abzubauen oder durch die Kommentatoren zu verantwortende Auswüchse zu verhindern, hätte man pragmatischere Regeln und Lösungen ins Auge fassen können.
Jetzt schüttet der BRF das Kind mit dem Bad aus und muss sich vorwerfen lassen, sich für die Meinung der Nutzer nur eingeschränkt zu interessieren, diesen zumindest keine sichtbare Plattform mehr bieten zu wollen. Angesichts des überschaubaren und rel. wenig diversifizierten Medienangebotes in der DG (Stichwort Meinungsvielfalt) und in Zeiten “Sozialer” Netzwerke eine zumindest anachronistische Entwicklung.
Je nach Blickwinkel kann man dies allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen.
Dem ostbelgischen Verschwörungsforum wird dies mit Sicherheit nicht schaden. Ob es der Nutzung von BRF-Online nutzt, darf bezweifelt werden. Darüber hingegen würde dann auch das GE, das in BRF-Online ohnehin eine unlautere Konkurrenz sehen mag, nicht unglücklich sein.
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