Ein US-Wahlkampfslogan, auch von Herrn Trump, der für eine Energiepolitik in Richtung fossiler Energieträger steht, die längst aus der Zeit gefallen sein sollte. Umso befremdlicher ist es, wie auch heute noch viele auf diesen Zug aufspringen. Gerade die aktuelle geopolitische Lage sollte uns doch eines deutlich vor Augen führen: Unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern macht uns verwundbar – wirtschaftlich wie politisch. Jeder Liter importierten Öls, jeder m3 Gas und jedes Kg Uran bedeutet einen stetigen Abfluss von Kapital ins Ausland. Dieses Geld kehrt nicht zurück, sondern stärkt oft sogar jene Strukturen, von denen wir uns eigentlich unabhängiger machen sollten. Für Belgien macht dies über 30 Mrd. €/Jahr aus.
Und gleichzeitig erleben wir, wie leider wochenlang um jede Million oder Milliarde im Staatshaushalt gerungen werden muss. Es wird gekürzt, verschoben und gestritten – während riesige Summen still und selbstverständlich ins Ausland abfließen. Dabei liegt die Lösung längst bekannt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien. Investitionen in Sonne und Wind sind keine kurzfristigen Kosten, sondern langfristige Gewinne. Sie zahlen sich doppelt aus – durch stabile, heimische Energieversorgung und durch eine Verbesserung unserer Außenhandelsbilanz. Selbst wenn der Ausbau über Kredite finanziert wird, bleibt er eine der besten Investitionen überhaupt. Denn anders als bei fossilen Energien werden die „Brennstoffe“ nicht importiert, sondern frei und kostenlos von der Natur bereitgestellt. Es ist klar, dass dies nicht von heute auf morgen und sicherlich nie ganz verwirklicht werden kann. Es ist aber höchste Zeit, dieser Tatsache höchste Wichtigkeit zuzugestehen und entsprechend zu handeln. Die Zusammenhänge sind allen spätestens seit dem Bericht des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums (1972)“ bekannt. Die Zukunft gehört nicht dem Bohren nach fossilen Quellen, sondern dem bewussten Schritt hin zu einer nachhaltigen und unabhängigen Energieversorgung auch wenn es nicht der einfachste ist.
Kommentare
Sehr geehrter Herr Linden, hört sich gut an. Allerdings funktioniert die Welt anders, als Ihre grünen Ideologien vermuten lassen. Ich hatte an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen. Ich empfehle Ihnen das Buch von Vaclav Smil, "how the world really works".
Dieses Werk analysiert faktenbezogen, nicht wie das des "club of Rome" untergangsorientiert. Nach diesem wäre "drill baby drill" schon um die Jahrtausendwende beendet gewesen.
Ob der Herr Wahl mit „faktenbezogen“ die Feststellung meint, es gebe keinen anthropogenen Klimawandel und CO2 spiele bei der Erderwärmung keine Rolle, wie er und die Gegenpol-Aktivisten dies lautstark postulieren?
Wahrscheinlich, denn im Gegenpol-Universum funktioniert die Welt halt anders, als nach Naturgesetzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Reaktionäre Ideologie halt oder „Fanatismus des Rückschritts” nennt man so was und im Fall des US-Präsidenten, Faschismus.
Jede lokal und grün produzierte Kilowattstunde macht uns weniger abhängig von fossilen Energieträgern. Das weiß ich von meinem eigenen Dach. Dies müsste auch den verbohrten Gegenpolern einleuchten.. Deutschland z.B. hat im ersten Quartal 2026: rund 73,4 Mrd. kWh. grünen Strom produziert, soviel wie etwa 6 bis 8 Atomreaktoren mittlerer Größe produzieren. Es gibt immer einen Letzten, der Fortschritt begreift und akzeptiert. Es gibt heute noch Leute, die glauben, die Erde sei flach. Lassen wir sie doch dabei.
Herr Leonard spricht von "Naturgesetzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen". Genau daran hält sich "Gegenpol". "Ein Gasgemisch kann sich nicht von alleine erwärmen, wenn man nur die Konzentration eines Gasanteiles erhöht."
Halten Sie sich einfach dran.
"Ein Gasgemisch kann sich nicht von alleine erwärmen, wenn man nur die Konzentration eines Gasanteiles erhöht."
Das geben wir ganz einfach mal in unsere Suchmaschine ein.
Und das hier bekommen wir umgehend als Antwort:
"..."
"Strahlungsgleichgewicht: In einem System wie der Atmosphäre führt eine höhere Konzentration von Treibhausgasen dazu, dass mehr Energie (Wärme) gespeichert wird, die sonst ins All entweichen würde. Das Gas erwärmt sich hier nicht „von selbst“, sondern fängt externe Energie (Sonnenlicht/Infrarot) effizienter ein."
Was nun ?
Och nee, ein Herr Schleck, Dauergast im Meinungsforum des Grenz-Echo, möchte ewig weiter diskutieren und seine Wikipedia- und KI-Sammlungen mit aller Gewalt unter die Leser bringen.
Leider möchte keiner mit ihm diskutieren.
Vielleicht sollte er sich ein anderes Diskussionsforum suchen, um dort seiner Leidenschaft und Hobby ausgiebig frönen zu können.
Funkstille bei Herrn Wahl...
Zu Norbert Schleck 22.04.2026 (10:03)
Nein werter Herr Schleck, da liegen sie mit ihrer Einschätzung aber total falsch.
Ich möchte ihnen und anderen keinen Maulkorb verpassen und habe auch keine Frontalattacke auf die Meinungsfreiheit geritten. Das sind ausschliesslich ihre Hirngespinste, die ihnen möglicherweise so etwas vorgaukeln.
Bei ihrem Dreizeiler, « Funkstille bei Herrn Wahl » hatte ich einfach Mitleid mit ihnen. Ich sah sie in Gedanken, an ihrem Schreibtisch sitzend und schon seit Tagen ungeduldig auf eine Reaktion wartend. Doch es kam nichts !
Daraufhin habe ich ihnen freundlich dazu geraten, ein anderes Diskussionsforum zu suchen, um dort ihrer Leidenschaft frönen zu können. War doch gut gemeint, oder ?
Leider möchte hier im Grenz-Echo offensichtlich keiner mit ihnen diskutieren, warum wohl ?
Ich bin versucht, ihr Gehabe mit einem kleinen Kind zu vergleichen, welches im Sandkasten sitzt, die anderen mit Sand bewirft und sich dann wundert, dass niemand mit ihm spielen möchte.
Vielleicht denken sie mal darüber nach.
Und zu der von ihnen angesprochenen Netiquette sollten sie sich vorrangig mal Punkt 5 (herablassende Äusserungen) und Punkt 6 (in der Kürze liegt die Würze) zu Gemüte führen.
Da reitet der Herr Fink aber eine Frontalattacke auf die Meinungs- und Diskussionsfreiheit in einem Forum, in dem gerade diese beiden Prinzipien hochgehalten werden sollten.
Versteht man ihn richtig, dann möchte er nur eine Denkrichtung hier dulden. Welche, ist nicht schwer zu erraten. Alle anderen erhalten einen Maulkorb von ihm. Bravo !
Er sollte mal die Netiquette durchlesen.
Mehr ist zu seinem Geschreibsel nicht zu sagen.
Und der Herr Wahl? Als gestandener Diplomingenieur müsste er doch in der Lage sein, eine Diskussion auf der von ihm selbst geforderten wissenschaftlichen Basis durchzuführen... statt zu kneifen. Zu den Aussagen von Herrn Linden, die Hand und Fuß haben, hat er anscheinend nichts zu sagen.
Zum "drill baby..." der Überschrift:
"Die erneuerbaren Energien in den USA boomen trotz politischer Gegenwinde unter der Regierung Trump, wobei Wind- und Solarenergie die Haupttreiber sind. Trotz des Stopps von Fördermaßnahmen (wie Teilen des Inflation Reduction Act durch den OBBBA 2025) bleiben die Investitionen hoch.
Erneuerbare Quellen deckten Anfang 2026 rund 22-24 % des US-Strommixes, mit starkem Ausbau in Bundesstaaten wie Texas."
"Und der Zubau: "Prognosen für 2026 deuten darauf hin, dass Erneuerbare ca. 93 % des Wachstums der Stromerzeugung ausmachen, mit Fokus auf Solar- und Windkraft."
(Quelle: KI)
@N. Schleck (22/04/2026 10:03).
Tscha Schleck, das gerade Sie sich trauen über "Frontalattacken" kombiniert mit "Meinungs- und Diskussionsfreiheit" in einem Forum der diese "beiden Prinzipien hochhalten" wollen, zu diskutieren.
Weiterhin schreiben Sie über "nur eine Denkrichtung hier zu dulden" bzw. über "Maulkorb verpassen" mit als letztes I Tüpfelchen..."Er sollte mal die Netiquette durchlesen".
Schon ein starkes Stück.
PS Nicht nur Sie, Schleck, sollte sich mal ein wenig einschränken was die Kritik und das "Mundverbieten angeht".
Nehmen Sie ruhig ihre beide Kumpels mit in diese Überlegung.
Ein "Diskussionsforum" wie dieses hier lebt davon, dass jeder zwar seine Meinung zum Thema des Artikels äußern kann (= Meinungsfreiheit), dass diese Meinung aber hinterfragt werden darf und dass ihr auch widersprochen werden darf.
Das scheinen die Herren Fink und Piersoul hier nicht verstehen zu wollen.
Dass "man sich ein anderes Forum suchen solle", bzw. "sich was mit Kritik einschränken solle", kann man durchaus als Aufforderung verstehen, hier den Mund zu halten. ("Maulkorb").
Leider ist in ihren Beitragen in Bezug auf die angesprochenen Sachfragen nicht die Unze einer Aussage zu finden, weder zum treffenden Leserbrief des Herrn Linden selbst noch zu den nachfolgenden Kommentaren.
Zur Widerlegung der Aussage des Herrn Wahl ("Ein Gasgemisch kann sich nicht von alleine erwärmen, wenn man nur die Konzentration eines Gasanteiles erhöht.") erfolgte keine Antwort des Angesprochenen.
Warum wohl? Dabei sind die Herren Gegenpoler doch sonst nicht mundfaul.
Vielleicht hätten die Herren Fink und Piersoul aber etwas Konkretes zum Ausbau der Erneuerbaren in den USA zu sagen, um damit "einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion", zu leisten, wie von der Netiquette angesprochen?
Seit Jahren verbreiten die “Gegenpoler” um die Herrn Wahl, Scholzen und Co. an dieser und anderen Stellen ihre Desinformation, es gäbe keinen anthropogenen Klimawandel, CO2 habe keinerlei Einfluss auf die Erderwärmung und es wäre sinnlos, Maßnahmen zu ergreifen, geschweige denn politisch zu fördern, um diesen Prozess zu beeinflussen bzw. zu stoppen.
Dies ist zwar angesichts der Meinungsfreiheit ihr gutes Recht, aber angesichts des wissenschaftlichen Konsenses und möglicher absehbarer Folgen, insbesondere auch für die folgenden Generationen nicht nur dumm, sondern auch wenig verantwortungsvoll.
Wenn besagten Gegenpol-Aktivisten das Recht eingeräumt, hier unablässig das Lied von den “links-grün Versifften” zu trällern und ihre Desinformation zu betreiben, warum genau soll für GE-Leser genau dieses Recht der Gegenrede und Meinungsäußerung in einem… Meinungsforum nicht gelten?
Zugegeben eine rhetorische Frage.
Die Herren, die es nicht ertragen können, wenn die Gegenpol-Kampagne als wohl politisch motivierte, reaktionäre Desinformationskampagne entlarvt wird, die wissenschaftlichen Fakten widerspricht und die statt dessen gerne deren Kritiker zum Schweigen bringen wollen, ohne auch nur den geringsten inhaltlichen Beitrag zu leisten, sollten einmal ihre Motivation hinterfragen.
Ein gesellschaftlicher Mehrwert ist dort wohl nicht zu finden.
Auszug aus der Website von Gegenpol Ostbelgien:
"Natürlich sind unsere Beiträge in einem gewissen Maße parteiisch und spiegeln unsere Ansichten zu diesem Themenkomplex wieder, trotzdem bemühen wir uns immer auf Basis der bekannten physikalischen und technischen Grundlagen zu argumentieren. Meinung hört da auf wo die Physik die Grenzen zieht, jenseits der Physik beginnt der Glauben und damit kann man kein Stromnetz betreiben."
"...bemühen wir uns immer auf Basis der bekannten physikalischen und technischen Grundlagen zu argumentieren."
Dieser Auszug soll wohl eine kleine Mahnung an Scholzens Kollegen Wahl sein, endlich auf das "Was nun?" vom 16. April zu antworten.
Das wäre doch eine gute Gelegenheit, mit Fachwissen zu brillieren.
“Auf Basis der physikalischen und technischen Grundlagen” kommt “Gegenpol Ostbelgien“ zu der Feststellung, dass es keinen anthropogenen Klimawandel gibt und CO2 in der Atmosphäre keinen Einfluss auf die Erderwärmung hat.
Dieses wiederholt von den Gegenpol-Aktivisten geäußerte „Argument“ widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema.
Gegenpol argumentiert nicht auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen sondern rein reaktionär ideologisch.
Herr Schleck,
was die Suchmaschine erklärt, das ist die Wärmespeicherfähigkeit der Gase einer Atmosphäre.
Als ich mich vor Jahren der physikalischen Erklärungen annäherte, wie denn ein Treibhauseffekt funktionieren soll, da war dies eine der möglichkeiten, denn (kein Quatsch!) es gibt ca. ein Dutzend Erklärungsversuche für den menschengemachten Treibhauseffekt.
Die gängigste Erklärung hingegen ist die "atmosphärische Gegenstrahlung": Die Erdoberfläche gibt Wärme in Form von Infrarotstrahlung ab, Treibhausgase (wie CO2, Methan, Wasserdampf) absorbieren diese Strahlung und senden sie in alle Richtungen wieder aus, eben auch zurück zur Erde.
Eine Wärmespeicherfähigkeit der Atmosphäre hat in der heutigen Diskussion keinen Platz mehr, vielleicht irgendwo am Rande.
Wenn Sie sich die Gegenstrahlung (ein fiktiver pseudophysikalischer Konstrukt) "erklären" lassen wollen, dann ab in die ARDmediathek den kurzen Beitrag "Wie funktioniert der Treibhauseffekt?" von Karsten Schwanke anschauen. dort wird geredet u.a. von 'Wärme festhalten', 'wärmestrahlung wieder zurück richtung erde'... aber das Wort Wärmespeicherung wird dort nicht erwähnt.
Danke an den Herrn Scholzen, dass er die Munition liefert, um seinen Gegenpolkollegen Wahl zu widerlegen. Um im Bild zu bleiben, das war ein echter Schuss in dessen Knie.
Der empfohlene Beitrag von Karsten Schwanke ist dürfte der Diskussion um den "Treibhauseffekt" hier ein Ende setzen.
Eine detaillierte Beschreibung liefert auch der schriftliche Beitrag auf dem Hamburger Bildungsserver "Der Strahlungshaushalt der Atmosphäre"
Es ist sattsam bekannt, dass der Begriff "Treibhaus" eine Analogie darstellt und es kein "Glasdach" im eigentlichen Sinne in der Atmosphäre gibt, das Strahlung zurückhält. Das mit den "Wärmedecken" des Herrn Schwanke trifft es wohl besser.
Dass die Atmosphäre einen regulatorischen Einfluss auf das Klima ausübt, wird am Beispiel Erde-Mond doch wohl überdeutlich.
Wenn nun der Mensch seit Beginn der Industrialisierung riesige Mengen von "Treibhausgasen" einbringt, so kann es doch nicht völlig absurd sein, einen Einfluss davon auf die Temperatur anzunehmen.
Warum sträuben sich die drei Herren Scholzen, Wahl (Wo bleibt er überhaupt als direkt Angesprochener?) und auch Pesch (Der Herr Langer ist leider 2025 verstorben und bekam bis heute keinen Nachfolger) eigentlich so vehement dagegen?
Selbst wenn es nur eine Hypothese wäre, so müsste doch das Vorsorgeprinzip gelten.
Oder etwa nicht?
Leider nein, siehe Trump in den USA.
Und die Aussagen der AfD in Deutschland.
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