Bei der Premiere brachte man den Orden ohne Eulen nach Athen, es folgten Ausflüge an das Denkmal von Fritz von Wille in Hillesheim-Kerpen, an das Denkmal des Marathon-Läufers, an das Grab des Hauptmanns von Köpenick in Luxemburg oder an den Eiffelturm. Im vergangenen Jahr ging der Orden an den Peripherie-Eifeler Karl Marx, der vor 200 Jahren in Trier geboren wurde. In diesem Jahr ehrte das Trio einen Eifeler, der in der Comic-Szene ein internationaler Star war. Didier Comès aus Sourbrodt, der seine Venn-Heimat quasi nie verlassen hat. Seine Comics erschienen zunächst in „Le Soir“. Danach folgten so bekannte Genre-Publikationen wie „Spirou“, „Pilote“ und „A Suirve“. Den internationalen Durchbruch schaffte er mit dem Comic-Roman „Silence“, für den er den „Yellow Kid“, den „Grand Prix Saint-Michel“ und den „Prix Alfred“ erhielt. Der berühmte Zeichner starb 2013 im Alter von 71 Jahren und wurde auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde beerdigt. Am Rande des Venn erinnert ein Gedenkstein an den Künstler und an sein bekanntestes Werk „Silance“. (red)
Prinzenorden macht Station im Hohen Venn

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