Es ist das erste Mal seit Ausbruch des Kriegs am 24. Februar, dass der belgische Premierminister die Ukraine besucht. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs waren ihm vorausgegangen.
Sein Besuch erfolge zu einem „wichtigen Zeitpunkt“, wie Alexander De Croo Journalisten sagte. „Der Winter naht und Russland greift die Zivilbevölkerung an. Dies ist einer der schwierigsten Momente seit Beginn der Feindseligkeiten.“
De Croo räumte ein, dass ein solcher Besuch ein gewisses Risiko berge, dass er aber im Vorfeld gut vorbereitet worden sei. „Das ukrainische Volk ist jeden Tag in Gefahr“, sagte er.
Der Premierminister und die Außenministerin kamen nicht mit leeren Händen. Sie kündigten an, dass Belgien der Ukraine zusätzliche Hilfe in Höhe von rund 37,4 Millionen Euro in Form von militärischer Unterstützung, Hilfsgütern wie Generatoren, Erste-Hilfe-Kits und Schlafsäcke, humanitärer Hilfe sowie Unterstützung beim Wiederaufbaue zur Verfügung stellen werde.
Insgesamt hat Belgien seit Beginn des Krieges bereits 221,7 Millionen Euro an Hilfe für die Ukraine bereitgestellt: 145 Millionen Euro für Militärhilfe und 76,7 Millionen Euro für zivile Hilfe. (belga/sue)

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