Im Rahmen der Allgemeinen Datenschutzverordnung müssen Unternehmen alle Informationen, die sie über einen Kunden gesammelt haben, diesem zur Verfügung stellen, sollte er darum bitten. Zwei Forscher der Universität Hasselt gaben sich als der jeweils andere aus und versuchten, persönliche Daten abzufragen. Das Ergebnis: 15 der 55 untersuchten Unternehmen ließen sich recht leicht täuschen.
„Bei diesen 15 Unternehmen könnten wir Daten von Jedermann stehlen“, sagt der Forscher Mariano Di Martino. In einigen Fällen handele es sich sogar um äußerst sensible Informationen. „Wir haben zum Beispiel nicht nur Kontonummern und Finanztransaktionen erhalten, sondern auch Parkdaten oder Orte, an denen wir gewesen sind. Das sind sehr sensible Informationen, vor allem wenn sie in die falschen Hände geraten“, sagte Di Martino.
Die betroffenen Unternehmen wurden anschließend über die Studie informiert. (belga/sue)

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