Drei GrenzEcho-Berichte verleiten mich dazu, nach einer längeren Pause erneut mein Stift in die Hand zu nehmen, um einen Leserbrief zu schreiben. Zunächst die Kritik der EU an der Haushaltsführung in Belgien. Dies scheint bis auf die Gemeinde Kelmis hin abzufärben, wo ein Verlust von 2,4 Millionen Euro innerhalb eines Jahres auftaucht. Zu der Generation gehörend, die ab und zu noch in Franken rechnet, rund 100 Millionen Franken. Triple V wie Starkbier, erklärt die Journalistin, gleich vorausschauend, verantwortungsbewusst und vertrauensvoll. Würde sich die Redakteurin nicht schon im Vorfeld mit ihrem künftigen Arbeitgeber überwerfen wollen, müsste sie schreiben, Triple V für verdorbenes Starkbier wie Verlust, Verschuldung und Verdummung der Bürger. Die DG sollte als Aufsichtsbehörde die Funktion der EU übernehmen und dem zuständigen Schöffen, Bürgermeister Frank, endlich auch die Ohren lang ziehen.
Laut GrenzEcho bietet der Kelmiser Bürgermeister beim Empfang der DG in der Patronage eine Lehrstunde in Sachen Umgang mit den wallonischen Nachbarn. Es wäre jedoch besser, nicht auf ihn zu hören, denn in seiner vierjährigen Amtszeit als Bürgermeister hat er seiner Gemeinde die höchsten finanziellen Verluste zugefügt. Er führt die Gemeinde geradewegs ins Chaos.
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