Geschenke verteilt: AS Eupen verliert 1:4 beim RSC Anderlecht

<p>Geschenke verteilt: AS Eupen verliert 1:4 beim RSC Anderlecht</p>
Foto: David Hagemann

Während der RSC Anderlecht nach drei Spiele ohne Sieg wieder feiern darf, bleiben bei Eupen die wichtigen Punkte aus. Das Programm der kommenden Wochen hat es in sich: AA Gent, Club Brügge und Union Saint-Gilloise warten auf die „Pandas“.

RSC Anderlecht 4:1 AS Eupen

Beim RSC Anderlecht ging die AS Eupen nicht ohne Wechsel auf dem Platz: Im Vergleich zum 2:2 im Landespokal am Donnerstagabend rückten Ngoy, Heris und Cools in die Startelf. Alloh, Magnée und Müsel (verletzt) mussten Platz machen. Neuzugang James Jeggo war doch spielberechtigt, saß zunächst aber auf der Bank.

Zwei Fehlpässe der AS bringen Anderlecht nach sieben Minuten mit 2:0 in Führung.

Wie schon im Landespokal erwischte die AS Eupen auch am Sonntag einen denkbar schlechten Start: Agbadou spielte einen Rückpass auf Heris, der viel Zeit hatte, den Ball aber an Zirkzee vertändelte. Die Leihgabe des FC Bayern lief alleine auf Nurudeen zu, 1:0. Eupen war vollkommen von der Rolle – und verteilte weiter Geschenke. In der 7. Minute spielte Gnaka einen Fehlpass auf Kouamé, der auf 2:0 erhöhte.

Foto: David Hagemann

Eupen drohte eine Packung. Die Gäste kamen aber zurück in die Partie: In der 11. Minute verhinderte Van Crombrugge per Glanzparade das 2:1 von Ngoy. In der 13. Minute patzte auch Anderlecht, was wiederum Prevljak eiskalt ausnutzte. Er verkürzte auf 2:1. Plötzlich war Eupen zurück im Spiel: In der 14. Minute fehlte Ngoy nicht viel zum 2:2-Ausgleich.

Drei Tore waren schon gefallen, nach 23 Minuten fiel das vierte: Heris fälschte eine Hereingabe von Murillo so ab, dass sie bei Zirkzee landete, der wiederum per Fallrückzieher auf 3:1 erhöhte – eine Galavorstellung des Niederländers, der wenig später fast seinen dritten Treffer erzielt hätte.

In der 35. Minute verhinderte Nurudeen mit einer guten Aktion gegen Kouamé den vierten Gegentreffer für die AS, die auf der Gegenseite zum Abschluss kam: Peeters lief in einen abgefälschten Ball, konnte Van Crombrugge damit aber nicht wirklich prüfen.

Foto: David Hagemann

Nach der Pause wechselte Eupen doppelt: Für Déom und Lambert kamen Magnée und Neuzugang Jeggo in die Partie. Eupen kam phasenweise zwar zu mehr Ballbesitz, wurde aber erst in der 62. Minute zum ersten Mal gefährlich: Der eingewechselte Magnée scheiterte an Van Crombrugge. Anderlecht hatte weiterhin alles im Griff, tat aber zunächst nur noch das Nötigste.

20 Minuten vor Schluss wechselte Eupen ein zweites Mal doppelt: N´Dri und Alloh kamen für Ngoy und Heris. In der 76. Minute kam Eupen über einen abgefälschten Freistoß von Peeters zu einer guten Chance auf das 3:2, scheiterte aber an Van Crombrugge. Nach dem Nachschuss forderte die AS zudem einen Handelfmeter, den sie aber nicht erhielt.

Bis zum Ende der Partie wurde Eupen zwar mutiger, Anderlecht war dem vierten Treffer aber näher als Eupen dem 3:2. In der 88. Minute traf Raman zum 4:1-Endstand. (mn)

Namen & Fakten

AS Eupen: Nurudeen - Gnaka, Agbadou, Heris (71. N´Dri), Beck - Peeters (81. Konstantelias), Cools, Déom (46. Jeggo), Lambert (46. Magnée) - Ngoy (71. Alloh), Prevljak

Tore: Zirkzee (3.), 2:0 Kouame (7.), 2:1 Prevljak (13.), 3:1 Zirkzee (23.), 4:1 Raman (88.)

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